Um die weit entfernt von ihrer Heimat verstorbenen Seeleute gemeinschaftlich beisetzen zu können, erwarb das Generalkonsulat der chinesischen Republik 1929 auf der damals gerade hergerichteten Erweiterungsfläche des Ohlsdorfer Friedhofs bei Kapelle XIII eine Gemeinschaftsgrabstätte.
Auf dem jüdischen Friedhof Golders Green (London) ist Rabbiner Leo Baeck bestattet worden. Er wurde am 23. Mai 1873 in Lissa (Posen) als Sohn eines Rabbiners geboren.
Die "Westfalenpost" meldete zu Silvester 2000: Im November 1944 stirbt der junge Obergefreite Aljut Lambertus in Lettland. Im Nachkriegsdeutschland leben die Familienangehörigen lange Jahre in Ungewissheit.
Wer ist ein Fremder und wer ist ein Einheimischer? Über diese Frage könnte man trefflich streiten. Schon Karl Valentin und Liesl Karstädt machten ihr Publikum zu dieser Frage nachdenklich.
Kurz nach den Besichtigungen der historischen Friedhöfe in Dresden im September 1999 anlässlich des 10. Jubiläums des Förderkreises besuchte ich wieder einmal den kleinen "Cimetière Protestant" in der Rue Judaique in Bordeaux, wo u.a. meine Großeltern beiderseits und seit 1965 auch meine Mutter liegen.
Ab Dezember sind in unserem Museum sechs ungewöhnlich pop-farbene bunte Särge aus Ghana zu sehen, Zeugen einer schon über ein halbes Jahrhundert alten Trauerkultur, die aber geographisch (in Teshie bei Accra) und sozial (nur für sehr reiche Leute aus Westafrika oder sogar Europa) begrenzt bleibt.