Am 15. April 1977 begann ich meine Tätigkeit als Verwalter des Alten St. Matthäus-Kirchhofs in Berlin mit Überlegungen einen, nach skandinavischen Vorbildern "grünen, pflegeleichten und arbeitsextensiven Rasenfriedhof" zu schaffen.
Friedhöfe haben sich in den letzten Jahrzehnten wiederholt als spezifische Identitätsträger von Städten und Gemeinden erwiesen, indem sich Bürger für den Erhalt historischer Grabstätten oder ganzer Begräbnisanlagen engagierten.
Jeden Montag und Donnerstag das gleiche Ritual: Ein Mitglied des Förderkreises betritt das Beratungszentrum, um die Post für den Verein in Empfang zu nehmen und Neuigkeiten auszutauschen.
Am 10. Juli 1998 beschlossen im Festsaal der Wiener Städtischen Bestattung die Leiter und Mitarbeiter der europäischen Bestattungsmuseen die Gründung der European Federation of Funeral Museums (EFFM), um ihre Öffentlichkeitsarbeit durch eine gemeinsame Plattform zu intensivieren.
Wenn Grabmalkultur zum Thema wurde, hat man sich in Ohlsdorf bisher meist mit den repräsentativen Erinnerungsmalen beschäftigt, mit denen große und reiche Familien um 1900 ihre gemeinschaftlichen Grabstätten ausschmückten.