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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

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Die Zeitschrift erscheint in seiner gedruckten Ausgabe (Abo hier) vierteljährlich.

Mitglieder im Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof bekommen sie in den Briefkasten.

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Diese Seite: Alle Artikel, beginnend mit der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift


"Friedhof in Bewegung": Eine Begegnung mit dem Oldesloer Friedhofsverwalter Jörg Lelke

Jörg Lelke am Bölck-Grabstein

"Unser Friedhof soll von vielen Menschen als ‚ihr‘ Ort betrachtet werden", sagt Jörg Lelke, Verwalter des Evangelischen Friedhofes in Bad Oldesloe. Der Begräbnisplatz zeigt eine Mischung aus Garten-, Park- und Waldcharakter und zählt mit seiner Vegetation, seinen Bodenmodellierungen, Wasserflächen und vielfältigen Grabanlagen zu den interessantesten Friedhöfen in Norddeutschland.

Tod um 1800

Titelseite Nr. 150

Tod um 1800 ist das Thema dieses Heftes und auf den ersten Blick könnten Fragen auftauchen, wie: Warum geht gerade heute der Blick soweit in die Vergangenheit zurück? Gibt es nicht aktuellere Themen?

Reitendiener und Himmelwagen – Leichenbegängnisse im alten Hamburg

5 Bruderschafts-Leiche, nach einer Lithographie von C. Suhr

Wer im alten Hamburg etwas auf sich hielt, legte Wert darauf, die eigene Bedeutung bei geeigneten Gelegenheiten zu zeigen, so auch bei Beerdigungen. Diese gehörten zu den Ereignissen, die das tägliche Einerlei unterbrachen und daher auf großes Interesse stießen – Sensationslust ist bekanntlich keine neue Erscheinung.

Tod und Natur: Das Begräbnis des Dichters Klopstock in Ottensen im Jahr 1803

Klopstocks Grabstätte auf dem Christians-Friedhof in Ottensen

Die Klopstock-Grabstätte in Ottensen ist ein Beispiel für neue Muster der Sepulkralkultur, wie sie sich im bürgerlichen Zeitalter entwickelten. Dabei wurden Natur und Landschaft zu einem zentralen Leitbild. Einzelne Vorbilder stammten aus dem 18. Jahrhundert.

Die Verlegung der Begräbnisplätze in Hamburg um 1800

1 Die Friedhöfe vor dem Dammtor und dem Steintor. Ausschnitt aus: "Hamburg während der Belagerung in den Jahren 1813 und 1814"

Wie überall im christlichen Europa wurden auch in Hamburg die Toten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts in den Kirchen und auf den dazugehörigen Kirchhöfen inmitten der Stadt beerdigt. Allerdings gab es auch immer schon Ausnahmen von dieser Bestattungstradition.

Die ehemalige St.-Petri-Begräbniskapelle – ein oft unterschätztes Denkmal

Die ehemalige St.-Petri-Begräbniskapelle (historische Postkarte)

Wer in Hamburg lebt, wird sie mit Sicherheit schon einmal passiert haben – und doch ist die ehemalige St.-Petri-Begräbniskapelle nur wenigen Menschen ein Begriff. Die Friedhofskapelle aus der Zeit um 1800 befindet sich auf dem Gelände der Messehallen hinter einem hohen Zaun, steht leer und ist der Öffentlichkeit nicht zugänglich.

Die Toten der Franzosenzeit

4 Gedenkstein für die 1138 Vertriebenen, die zunächst in Ottensen bestattet worden waren

Während der französischen Besatzungszeit war Hamburg 1806-1814 als Hauptort des "Département des Bouches de l’Elbe" im Generalgouvernement der Hanseatischen Departements und dazu ab 1811 als "bonne ville" in das französische Kaiserreich eingegliedert.

Die letzte Ruhestätte von Jan Fedder

Das Grabmal von Jan Fedder, ein Patenschaftsgrabmal auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Jan Fedder starb am 30. Dezember 2019 nach verschiedenen langwierigen schweren Erkrankungen. Der Abschied am 14. Januar 2020 – es wäre sein 65ster Geburtstag gewesen – glich einem Staatsbegräbnis mit einer bewegenden Trauerfeier im Michel und einem letzten Weg über die Reeperbahn, wo viele Fans ihm die letzte Ehre erwiesen.