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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

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Die Zeitschrift erscheint in seiner gedruckten Ausgabe (Abo hier) vierteljährlich.

Mitglieder im Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof bekommen sie in den Briefkasten.

Kostenfrei: Alle Artikel online abrufbar.

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Diese Seite: Alle Artikel, beginnend mit der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift


Friedhof als "Immaterielles Kulturerbe"

Titelseite Nr. 149. Foto: Norbert Fischer

Für die Friedhofskultur in Deutschland ein historisches Datum: Am 13. März 2020 teilte die Deutsche UNESCO-Kommission mit, dass die "Friedhofskultur in Deutschland" in das "Bundesweite Verzeichnis des Immateriellen Kulturerbes" aufgenommen wurde.

Über die Chancen des Kulturerbe-Titels

Die Friedhofskultur in Deutschland ist "Immaterielles Kulturerbe". Das ist nicht nur ein schöner Titel, es ist vor allem eine große Chance: Denn nach dem von der Bundesrepublik ratifizierten UNESCO-Übereinkommen zum immateriellen Kulturerbe ist mit der Ernennung zwingend die Verpflichtung verbunden, sich für den Erhalt und die Weiterentwicklung dieses Erbes einzusetzen.

Sterben in Zeiten von Corona – Warum der Abschied jetzt noch schwerer ist

Am Nordteich auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Foto: Britta Heitmann

Stirbt ein naher Angehöriger oder ein guter Freund, so bricht für die Hinterbliebenen die persönliche Welt zusammen. Der Schmerz sitzt tief und ein Gefühl der Verzweiflung kommt auf. Schließlich definieren wir uns über unsere Bindungen zu geliebten Menschen. Nun ist es wichtig, Schritt für Schritt das Erlebte zu verstehen und mit der emotionalen Trauer umzugehen. Doch wie wirkt sich an diesem sensiblen Punkt die Corona-Krise aus?

Zweite Europäische Friedhofskonferenz in Murcia (Spanien)

Konferenzleitung: Klaus Schriewer (li.) und Pedro Martinez Cavero. Foto: Norbert Fischer

Unter dem Titel "The Cemetery as a place of European memory" ("Der Friedhof als europäischer Gedächtnisort") fand am 6. und 7. März 2020 im spanischen Murcia nach 2018 die Zweite Europäische Friedhofskonferenz statt. Organisiert wurde sie von Klaus Schriewer und Pedro Martinez (beide Universität Murcia) im Rahmen des von der EU geförderten Jean Monnet-Lehrstuhls.

Über die Ausstellung "Trauern. Von Verlust und Veränderung" in der Hamburger Kunsthalle

Maria Lassnig: Balken im Auge / Trauernde Hände. Foto: Hamburger Kunsthalle

Mit den Themen Tod und Verlust tut sich die säkularisierte Gesellschaft immer noch schwer. Die von Brigitte Kölle kuratierte Ausstellung "Trauern. Von Verlust und Veränderung" in der Hamburger Kunsthalle ermuntert, über den Schmerz nachzudenken. Wie können Erfahrungen von Verlust, Trauer und Veränderung in Worte und Bilder gefasst werden?

Der Alte Niendorfer Friedhof in Hamburg

Gruftanlage, nach Osten ausgerichtet

Die ersten Bestattungen in Niendorf erfolgten vor 250 Jahren mit der Einweihung der von Baumeister Heinrich Schmidt entworfenen Niendorfer Barockkirche im November 1770 auf dem um die Kirche herum angelegten Kirchhof. Das Gelände, auf dem die Kirche errichtet wurde, war mit einer Natursteinmauer (teilweise noch heute existent) und einem quadratisch angeordneten Lindenkranz, bestehend aus 72 Linden, umgeben. Auf der Fläche zwischen Lindenkranz und Kirche wurden die Verstorbenen direkt nebeneinander, um die Kirche herum, bestattet.