Der Friedhof Kirchdorf-Amtshof wurde 1865 angelegt. Er ist der zweitälteste Friedhof Wilhelmsburgs und gehört seit dem 1. Januar 2025, zusammen mit dem Friedhof Finkenriek und den Finkenwerder Friedhöfen (Alt und Neu), zu den Neuzugängen der 'Hamburger Friedhöfe -Anstalt öffentlichen Rechts'.
Was hat ein Friedhof im Hamburger Hafen zu suchen? So manch einer wird sich diese Frage stellen und dann vielleicht an gestrandete Seeleute denken, die hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben -aber weit gefehlt. Im Hamburger Süderelbe-Raum zwischen Hafenbahn und Containerterminal mit seinen großen Logistikhallen befindet sich in einer Senke der Altenwerder Friedhof.
zuerst: bildkleinhoch oder bildkleinquer einfügen
dann: Erster Absatz des Artikels oder ein eigens formulierter Anreissersatz
Der Friedhof der Gemeinde St.Severini in KIirchwerder verbindet auf besondere Weise Geschichte und Gegenwart - von mittelalterlichen Ursprüngen bis hin zu modernen Bestattungsformen.
zuerst: bildkleinhoch oder bildkleinquer einfügen
dann: Erster Absatz des Artikels oder ein eigens formulierter Anreissersatz
Die besonderen Bauerngrabsteine in Kirchwerder erzählen spannend von der Geschichte, dem Wohlstand und den Lebensbedingungen der Menschen in den Vier- und Marschlanden.
Die moderne Feuerbestattung wurde im späten 19. Jahrhundert eingeführt und prägt seitdem die Bestattungs- und Erinnerungskultur. Vorangetrieben von Medizinern wie Friedrich Küchenmeister entstand eine Bewegung, die Einäscherung aus hygienischen, technischen und ästhetischen Gründen propagierte und sich in Vereinen und Verbänden organisierte.
Voraussetzung jeder Feuerbestattungspraxis war eine moderne Einäscherungstechnik. Hier stand Dresden im Mittelpunkt: In der dort angesiedelten Siemensschen Glasfabrik startete die Karriere des Ingenieurs Richard Schneider (1848-1929). Geboren in Braunschweig, war er bei Siemens Anfang der 1870er-Jahre zum Ersten Ingenieur aufgestiegen. Dabei entwickelte Schneider das System des sogenannten Siemensschen Regenerativofens weiter. 1885 eröffnete er ein eigenes technisches Büro für "Gasfeuerungsanlagen" mit dann mehreren Standorten.
Unter der nationalsozialistischen Diktatur in Deutschland ab 1933 wurde der reformerische Ansatz der Feuerbestattung in sein Gegenteil verkehrt. Zunächst bedeutete der Beginn der Diktatur für die Feuerbestattungskassen ein abruptes Ende. Vom Nationalsozialismus aufgesogen wurde zudem der 1886 gegründete Dachverband der bürgerlichen Feuerbestattungsvereine.
Bereits in der Jungsteinzeit (ca. 7000-3000 v. Chr.) scheinen die Menschen ihre Toten durch Feuer bestattet zu haben. Die frühesten bekannten Urnen sind einfache Ton-oder Keramikgefäße in bauchiger Form, manchmal mit einfachen Mustern verziert. Aus der darauffolgenden sogenannten Bronzezeit (ca. 3000-1200 v. Chr.) sind Grabhügel und Urnenfelder aus vielen Kulturen in Europa und im Nahen Osten gefunden worden.
Historisches Pestkreuz auf dem St. Lorenz-Friedhof
Bis zur Eröffnung des Burgtor-Friedhofes fanden die Lübecker Toten ihre letzte Ruhestätte in der Regel innerhalb der Stadtmauern an oder in den Kirchen. Mit der Einführung der Reformation war der Toten-und Jenseitsglaube in Lübeck zwar aufgegeben worden, doch setzte sich ein Begräbnis außerhalb der Stadt nicht durch.
Blick in den jüdischen Friedhof in Stockelsdorf
Direkt jenseits der Stadtgrenze im Norden Lübecks liegt auf dem Gebiet der Gemeinde Stockelsdorf (Kreis Ostholstein) ein bisher kaum bekannter Schauplatz jüdischer Friedhofsgeschichte: der Friedhof der früheren Jüdischen Gemeinde Fackenburg. Kein Schild weist auf die Lage dieses Begräbnisplatzes hin, der vom schleswig-holsteinischen Landesamt für Denkmalpflege als Kulturdenkmal geführt wird. Die umzäunte Anlage ist durch ein Tor betretbar.