Bis zum Herbst 2014 soll im Internet eine neue App abrufbar sein, die – besonders jungen Leuten? – den Besuch von historischen Friedhöfen schmackhafter machen soll.
Die Internationale Gartenschau in Hamburg ist zu Ende gegangen. Vielleicht ein Anlass für einen kurzen Rückblick auf die Grabmalausstellung, die ein Teil dieser Schau war.
Als die St. Jakobigemeinde in Hamburg am Ende des 18. Jahrhundert als erste Kirchengemeinde einen "ländlichen" Friedhof vor dem Steintor einrichtete, ließ man eine achteckige Kapelle erbauen, um vermögenden Mitbürgern die Möglichkeit zu geben, so wie in der Kirche, auch im Grünen eine Gruft als Ruhestelle zu erwerben.
Während Jahrhunderte lang der christliche Friedhof als der einzige ehrenhafte Bestattungsplatz angesehen wurde, hat in der Gegenwart die Verbindung von Grab und Landschaft ganz neue Ausdrucksformen gefunden.
Die Verbindung von Grab und Landschaft reicht weit in die Vergangenheit zurück. Schon in der Antike wurde der locus amoenus – der liebliche Ort – besungen, der in den Bereich der Schäferdichtungen und Idyllen gehört: eine fiktive, idealisierte Landschaft, die aus den immer gleichen Elementen zusammengesetzt war.
Die Hamburger Kunsthalle würdigt mit einer Ausstellung den 150. Geburtstag von Oscar Troplowitz (18. Januar 1863 – 27. April 1918) in Hamburg. Allerdings ist heute sein Name im Allgemeinen nur Kennern der hamburgischen Geschichte bekannt.
Bis vor wenigen Jahren konnte man glauben, es bestehe kein Interesse mehr am Bau von bürgerlichen Mausoleen auf Friedhöfen.
Man konnte diese Bauten sogar für eine veraltete Form der Sepulkralkultur halten, die hundert Jahre zuvor ihre Blütezeit hatte.
Schon in der letzten Ausgabe unserer Zeitschrift haben wir über die Europäische Route der Friedhofskultur berichtet. Doch das Thema ist so umfangreich, dass wir uns entschlossen haben, es zum Mittelpunkt dieses Heftes zu machen.
In diesem Beitrag wird diese Tourismusaktion der Europäischen Route der Friedhofskulturin den Mittelpunkt gerückt. Einige von den vielen Friedhöfen, die sich zu dieser Route zusammengeschlossen haben, sollen hier näher vorgestellt werden.
Da diese Broschüre zurzeit nur in Englisch und Spanisch zu lesen ist, soll hier mit der freien Übersetzung des Textes zu den Friedhöfen von Lecco ein kleiner Einblick gegeben werden, welche Informationen darin zu finden sind.