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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Titelthema

Artikel aus der Rubrik "Titelthema":

Die Bedeutung ehrenamtlicher Tätigkeiten für den Ohlsdorfer Friedhof

Der Parkfriedhof Hamburg-Ohlsdorf ist nicht nur wegen seiner enormen Größe und wegen seiner Bestattungszahlen weltweit bekannt geworden, sondern insbesondere wegen seiner Bedeutung als Gesamtkunstwerk: Grabmalplastiken, eingebettet in die romantische Parklandschaft des Friedhofsdirektors Wilhelm Cordes oder in die architektonisch strenge Gestalt eines Reformfriedhofs des Gartendirektors Otto Linne, erfreuen noch heute jeden Friedhofsbesucher.

Eigentlich nur Nebensächlichkeiten ...

Friedhofsführungen, Vortragsveranstaltungen und die Museumsbetreuung sind Leistungen des Förderkreises, die zu Recht an erster Stelle genannt werden. Aber womit beschäftigt sich der Verein sonst noch, eigentlich nur mit Nebensächlichkeiten? Nachstehend einige Beispiele, die im Verborgenen gediehen sind und an dieser Stelle stellvertretend für andere Beachtung finden mögen.

Frauenbild – Männerporträt

Aus der Zeit um 1900 – genauer seit der Schließung der Grabstätten auf den alten Friedhöfen Hamburgs im Jahr 1892 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges 1918, also aus einem Zeitraum von etwa dreißig Jahren – sind in Ohlsdorf über 300 vollplastische Kunstwerke und etwa 150 Reliefs erhalten geblieben.

Baum am Grab, Grab am Baum - Gedanken und Reisenotizen

Parkfriedhof, Waldfriedhof, Friedwald... „Letzte Ruhe am Fuße eines Baumes” betitelte Karen Miether ihren Bericht aus Osnabrück über die zunehmende Anzahl von Urnengräbern im Landesforst (Hamburger Abendblatt, 8./9.11.2003, S.6).