Aus dem Ehrenhain der Hamburger Widerstandskämpfer 1933–1945 auf dem Ohlsdorfer Friedhof wurde 2011 der von Richard Steffen geschaffene bronzene "Redner" gestohlen. Seitdem fehlte ein wesentlicher Bestandteil der Gedenkstätte.
Am 15. März 2015 fand die diesjährige Mitgliederversammlung in der Cordeshalle des Bestattungsforums Friedhof Ohlsdorf statt. Die Einladung dazu war vom Vorstand allen 187 Mitgliedern fristgerecht und schriftlich zugesandt worden.
- Hans-Jörg Mauss, Fröhlicher Friedhof – 250 schwarze Witze, 25 Anekdoten und Karikaturen um Sterben, Tod und Begräbnis, hg. als Band 13 der Schriftenreihe des Förderkreises Ohlsdorfer Friedhof e. V., Hamburg 2014, 92 S.
- Wolfgang Sieg, Ohlsdorf lebt – oder Der Sarg-Discounter, Neumünster 1999, 168 S.
- Julius Müller, Man stirbt nur einmal – Heitere Geschichten übers Grab hinaus, Wien 2005, 176 S.
- Julius Müller, Es ist fast ein Vergnügen zu sterben, Wien 2006.
Um den einmaligen Parkfriedhof Ohlsdorf langfristig weiter als Gesamtkunstwerk erhalten zu können, ist es notwendig, Anpassungen an die veränderten Anforderungen vorzunehmen. Daher werden ab Januar 2015 die für die Neubelegung zur Verfügung stehenden Flächen auf ausgewählte Bereiche beschränkt.
Beim flüchtigen Lesen dieses Titels könnte der Leser an den Werbeslogan eines Geldinstitutes denken. Doch weit gefehlt, die folgende Unterzeile rückt die Absicht gleich zurecht: "Erhalten Sie die Orte der Ruhe und der Begegnung. Spendenaktion für Friedhofsbänke".
Das bundesweit ausgelegte Leitsystem "Wo sie ruhen – berühmte Grabstätten auf historischen Friedhöfen in Deutschland" für audio-virtuelle Rundgänge ist als App (s. auch Heft 123, Seite 25 dieser Zeitschrift) erstellt und am 3. November 2014 in einem Festakt unter www.wo-sie-ruhen.de freigeschaltet worden.
Das Projekt wurde in Berlin in der Friedrichswerderschen Kapelle der Öffentlichkeit präsentiert.
Seit kurzem ist der Bereich des Friedhofsmuseums Ohlsdorf, in dem beachtenswerte Objekte der 1920er Jahre museal präsentiert werden, um ein Exemplar reicher geworden: Eine schlichte Stele in den Maßen 135 x 96 cm aus Untersberger Marmor in sandfarbenem Ton und mit einem oben leicht dachförmigen Abschluss.
"Der Verein soll die Erhaltung und Pflege historischer Friedhofsanlagen mit ihren Grabmalen in Hamburg fördern und unterstützen. Darin eingeschlossen sind sowohl die Park- und Gartenanlagen, als auch die Werke der Grabmalkunst und solche Grabmale, die beispielhaft das Schaffen der Bildhauer und Steinmetze der Vergangenheit widerspiegeln. Gemäß seiner Bedeutung für die Geschichte Hamburgs soll das Hauptaugenmerk auf der Erhaltung des Gesamtkunstwerkes Hauptfriedhof Ohlsdorf liegen", so in Auszügen der Wortlaut der Satzung zum Vereinszweck.
Auszüge aus dem Tagebuch des 20jährigen Medizinstudenten Hans-Jörg Mauss aus Barsinghausen betreffend seinen Hamburg-Aufenthalt am 26. Oktober 1952 nach einem Besuch des Ohlsdorfer Friedhofs.
Dem Verfasser war damals noch nicht bewusst, dass er alsbald in Hamburg seinen Lebensmittelpunkt haben würde und dort 44 Jahre später, von 1996 bis 2008, sogar als 1. Vorsitzender des Förderkreises Ohlsdorfer Förderkreis e. V. erfolgreich wirken würde.
Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt BSU begeht in diesem Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen das Jubiläum "100 Jahre Stadtgrün Hamburg". Dies ist für den Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V. Anlass, wieder einmal den Blick auf den "stadtgrünen" Parkfriedhof Ohlsdorf zu lenken.