Man kann behaupten, dass der Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V. wahrscheinlich nicht gegründet worden wäre, hätte 1989 nicht Wenzel Lohff die Schönheit des Ohlsdorfer Friedhofes für sich entdeckt!
Im Internet bildet sich die reale Welt in vielen Facetten ab. So gibt es neben den Internetgedenkseiten für verstorbene Angehörige auch Seiten, die als „Virtuelle Tierfriedhöfe“ firmieren.
Im niederschlesischen Harpersdorf (heute Twardocice, Polen) erinnert ein Denkmal an eine Zeit, in der die Glaubensunterschiede zwischen den Christen so wichtig waren, dass man einander sogar die ehrenvolle Beerdigung auf dem geweihten Friedhof verwehrte.
Aus der Zeit um 1900 – genauer seit der Schließung der Grabstätten auf den alten Friedhöfen Hamburgs im Jahr 1892 bis zum Ende des Ersten Weltkrieges 1918, also aus einem Zeitraum von etwa dreißig Jahren – sind in Ohlsdorf über 300 vollplastische Kunstwerke und etwa 150 Reliefs erhalten geblieben.
Zusammen mit der Wiedereinführung der Feuerbestattung entwickelten sich auch neue Grabmalformen für die Beisetzung der Asche und wie alle kulturellen Erscheinungen veränderten auch sie sich im Laufe der Zeit.