Bei einer meiner ersten Führungen über den Ohlsdorfer Friedhof im Jahre 1990 erzählte mir eine der Teilnehmerinnen, dass es im fernen Tirol einen bemerkenswerten „Friedhof ohne Tote“ gäbe, auf dem schmiedeeiserne Grabkreuze höchster Qualität zu sehen seien, darunter viele mit ernsthaften, aber auch sehr humorvollen Inschriften.
Das Flugzeug landet nördlich des Polarkreises in Kangerlussuaq. Wenige Kilometer westlich liegt auf dem gleichnamigen Fjord das 1200 BRT große Exkursionsschiff „Disco II“.
Obwohl ein 15. Gründungstag nicht zu den klassischen Geburtstagen gehört, entschloss sich der Vereinsvorstand, als Dank für das Erreichte den harten Kern unserer unermüdlichen Mitglieder und die aktiven Förderer des Vereins zu einer Geburtstagsfeier einzuladen.
Am Sonntag, dem 19. September 2004, startete unsere diesjährige Exkursion zu den jüdischen Friedhöfen Königstraße, Bornkampsweg und Försterweg unter Leitung von Herrn Dr. Michael Studemund-Halévy, Dozent für jüdische Sprachen an der Universität Köln und Verfasser vieler Schriften über das Judentum und seine Friedhöfe.
Der Parkfriedhof Hamburg-Ohlsdorf ist nicht nur wegen seiner enormen Größe und wegen seiner Bestattungszahlen weltweit bekannt geworden, sondern insbesondere wegen seiner Bedeutung als Gesamtkunstwerk: Grabmalplastiken, eingebettet in die romantische Parklandschaft des Friedhofsdirektors Wilhelm Cordes oder in die architektonisch strenge Gestalt eines Reformfriedhofs des Gartendirektors Otto Linne, erfreuen noch heute jeden Friedhofsbesucher.