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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Wende, Holger

Verbundene Artikel:


Über die Ausstellung "Trauern. Von Verlust und Veränderung" in der Hamburger Kunsthalle

Maria Lassnig: Balken im Auge / Trauernde Hände. Foto: Hamburger Kunsthalle

Mit den Themen Tod und Verlust tut sich die säkularisierte Gesellschaft immer noch schwer. Die von Brigitte Kölle kuratierte Ausstellung "Trauern. Von Verlust und Veränderung" in der Hamburger Kunsthalle ermuntert, über den Schmerz nachzudenken. Wie können Erfahrungen von Verlust, Trauer und Veränderung in Worte und Bilder gefasst werden?

Die Messe "Happy End" im Bestattungsforum Ohlsdorf

Intarsienurne

Am 10. November 2019 fand im Bestattungsforum Ohlsdorf die Bestattungsmesse Happy End statt. Mit knapp 500 Besuchern ist diese Veranstaltung erfreulich gut besucht gewesen. Das Wagnis des Veranstalters ist, dass er sich mit der Messe an Privatnutzer richtet und nicht an Bestatter.

Neuer Trend aus den USA: Kompostbestattung

Im Mai 2019 ist durch alle Deutschen Nachrichtenkanäle folgende Meldung geflogen: Zulassung erteilt von Kompost-Bestattungen für Menschen in den USA, genauer in Washington. Der Firma Recompose, einem Start-UP Unternehmen, war aufgefallen, dass es energetisch-bilanziell nicht gut ist, wenn der Mensch verbrannt wird, weil viel Energie aufgewendet werden muss und ein Großteil der wertvollen Biomoleküle eines Körpers durch die Kremation zerstört werden.

Digitale Trauerkultur und digitales Gedenken: Eindrücke aus der Praxis

Im Zeitalter der allseitigen Digitalisierung und Durchdringung von Internetangeboten zu allen Themen dieser Welt nimmt es nicht Wunder, dass auch die Trauer zu begleiten digital in Angriff genommen wird. Aus den USA kennen wir den Trend, dass viele Menschen sich eine eigene digitale Gedenkseite schaffen, die die Erinnerung an den Verstorbenen wach halten soll.

Internationale Bestatter-Fachmesse 2018 in Düsseldorf

Baumsarg

Wie alle vier Jahre, so öffnete die Internationale Bestattungs-Fachausstellung (BEFA) auch 2018 ihre Tore in den Messehallen Düsseldorf. Die BEFA ist eine Bedarfsmesse für die Bestatter, die für ihr Handwerk viele Produkte einkaufen. Vom 10. bis zum 12. Mai präsentierten rund 200 Aussteller sich auf der nunmehr 15. BEFA vor 10 000 Fachbesuchern und Bestattern auf 25 000 qm Fläche.

Der Reform-Friedhof Vorwerk in Lübeck

Vorwerk

Die Gestalter von Friedhöfen wollten im beginnenden 20. Jahrhundert die Welt neu schöpfen und schönere Begräbnisplätze schaffen als die "Steinwüsten" der Friedhofsanlagen des 19.Jahrhunderts. Damit ist gemeint, dass man mehr heimatliche Natur-Bezüge in den Totenlandschaften schaffen und damit ein anderes emotionales Klima auf den neu geschaffenen Friedhöfen für die Trauernden ermöglichen wollte.

Der Kindertrauerkoffer – Ein Interview

Trauerkoffer

Es gibt zwei wichtige Gründe, warum ich über den Kindertrauerkoffer in unserer Zeitschrift für Trauerkultur berichten möchte, 1. der Kindertrauerkoffer soll bekannter werden, 2. und genau deshalb, halte ich es für wichtig, mit Kindern über Themen der Trauer, Sterben und Tod zu sprechen. Es fängt bei kleinen Kindern im Kindergarten an, sei es wenn es um einen Verlust im Umfeld geht oder einfach so, weil es ein wichtiger Teil des Lebens ist.

Totenmasken als Erinnerungszeichen

Nach Parmenides gibt es kein Werden und Vergehen, sondern nur ein SEIN.

Das Sein über den Tod hinaus zu verlängern ist ein wesensgleiches Minus zum Leben und doch versuchen sich die Menschen daran in verschiedentlichen Ausformungen. Eine davon ist die Totenmaske.
Totenmasken gab es schon im alten Ägypten vor über 3000 Jahren. Angeblich wurden schon im 8. Jahrtausend aus Gips Abformungen von Köpfen vorgenommen. Im antiken Griechenland wurden von reichen Staatsbürgern und Denkern Totenmasken gefertigt, manchmal sogar aus Gold.