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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Nr. 125, II, 2014

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Stadtgrün und Friedhof

Titelseite Nr. 125

Der Parkfriedhof Ohlsdorf in Hamburg galt schon in der Zeit um 1900 als "grüne Lunge" der rasch wachsenden Großstadt Hamburg. Die Beiträge zum Titelthema des vorliegenden Heftes gehen auf Geschichte und Gegenwart des Ohlsdorfer Friedhofes als Grünanlage ein.

Ohlsdorf – Hamburgs größte Grünanlage

Ohlsdorf

Der Ohlsdorfer Friedhof ist, wie alle Friedhöfe, ein Ort der stillen Erholung. Aber was bedeutet eigentlich "stille Erholung" auf einem der größten Friedhöfe Europas? Einem Friedhof, der mit Autos befahren wird und den Buslinien durchqueren.

100 Jahre Stadtgrün Hamburg – auch auf dem Friedhof Ohlsdorf

Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt BSU begeht in diesem Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen das Jubiläum "100 Jahre Stadtgrün Hamburg". Dies ist für den Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V. Anlass, wieder einmal den Blick auf den "stadtgrünen" Parkfriedhof Ohlsdorf zu lenken.

Ohlsdorf – Friedhof und Park

Stiller Weg

Der Ohlsdorfer Friedhof war im 19. Jahrhundert nicht nur Begräbnisstätte für die Einwohner der wachsenden Stadt, sondern bildete auch – lange vor dem Stadtpark – die erste große öffentliche Grünanlage Hamburgs.

Norddeutscher Feuerbestattungsverein e.V. gegründet

Seit Anfang des Jahres gibt es nun auch in Norddeutschland einen gemeinnützigen Feuerbestattungsverein, der ebenso wie der Mitteldeutsche Feuerbestattungsverein e.V. auf dem Prinzip der alten Volksfeuerbestattungsvereine basiert und sich als Solidargemeinschaft versteht.

Anonyme Bestattungen - Zur Geschichte und Gegenwart

Hemmendorf

Unter anonymer Bestattung versteht man die vom Verstorbenen oder dessen Angehörigen verfügte Beisetzung in einer gemeinschaftlichen Anlage ohne individuelles Grabzeichen und ohne Möglichkeit zur individuellen Grabpflege. Ihr geht zumeist – aber nicht zwingend – die Einäscherung im Krematorium voraus.

Clara Benthien: Muse und Mutter zwischen Moritat und Widerstand.

Der Verein Garten der Frauen e. V. lädt herzlich ein zu einem Besuch der Ausstellung im historischen Wasserturm, dem Dokumentationszentrum des Vereins. Es ist geöffnet im Sommerhalbjahr 2014 sonntags von 14 bis 17 Uhr. In diesem Jahr widmet sich der Verein der Kneipenbesitzerin und Moritatensängerin Clara Benthin (1887–1962), die gegenüber dem historischen Wasserturm ihre letzte Ruhestätte gefunden hat.