Der Parkfriedhof Ohlsdorf in Hamburg galt schon in der Zeit um 1900 als "grüne Lunge" der rasch wachsenden Großstadt Hamburg. Die Beiträge zum Titelthema des vorliegenden Heftes gehen auf Geschichte und Gegenwart des Ohlsdorfer Friedhofes als Grünanlage ein.
Der Ohlsdorfer Friedhof ist, wie alle Friedhöfe, ein Ort der stillen Erholung. Aber was bedeutet eigentlich "stille Erholung" auf einem der größten Friedhöfe Europas? Einem Friedhof, der mit Autos befahren wird und den Buslinien durchqueren.
Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt BSU begeht in diesem Jahr mit zahlreichen Veranstaltungen das Jubiläum "100 Jahre Stadtgrün Hamburg". Dies ist für den Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V. Anlass, wieder einmal den Blick auf den "stadtgrünen" Parkfriedhof Ohlsdorf zu lenken.
Der Ohlsdorfer Friedhof war im 19. Jahrhundert nicht nur Begräbnisstätte für die Einwohner der wachsenden Stadt, sondern bildete auch – lange vor dem Stadtpark – die erste große öffentliche Grünanlage Hamburgs.
Das Mausoleum Kretschmer, ehemals von Schröder, das mit knapp 300 qm überbauter Grundfläche größte bürgerliche Mausoleum Nordeuropas, ist aus dem Winterschlaf erwacht. Der Eigentümer des im Jahre 1906 errichteten Kuppelbaus, der gegenüber der Kapelle 7 auf dem Ohlsdorfer Friedhof steht, hat in der Zwischenzeit einige Baumaßnahmen vornehmen lassen.
Unter dem Titel "Und plötzlich war alles ganz anders …" veranstaltete der Hospizdienst für den Landkreis Cloppenburg e.V. vom 24. bis 29. März 2014 eine Themenwoche über Leben, Sterben und Tod, über Abschied, Trauer und Hoffnung.
Seit Anfang des Jahres gibt es nun auch in Norddeutschland einen gemeinnützigen Feuerbestattungsverein, der ebenso wie der Mitteldeutsche Feuerbestattungsverein e.V. auf dem Prinzip der alten Volksfeuerbestattungsvereine basiert und sich als Solidargemeinschaft versteht.
Unter anonymer Bestattung versteht man die vom Verstorbenen oder dessen Angehörigen verfügte Beisetzung in einer gemeinschaftlichen Anlage ohne individuelles Grabzeichen und ohne Möglichkeit zur individuellen Grabpflege. Ihr geht zumeist – aber nicht zwingend – die Einäscherung im Krematorium voraus.
Der Verein Garten der Frauen e. V. lädt herzlich ein zu einem Besuch der Ausstellung im historischen Wasserturm, dem Dokumentationszentrum des Vereins. Es ist geöffnet im Sommerhalbjahr 2014 sonntags von 14 bis 17 Uhr. In diesem Jahr widmet sich der Verein der Kneipenbesitzerin und Moritatensängerin Clara Benthin (1887–1962), die gegenüber dem historischen Wasserturm ihre letzte Ruhestätte gefunden hat.