OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Bäume in Ohlsdorf

Bäume in Ohlsdorf

Titelseite 119

Parallel in Schräglage geraten sind der felsartige Grabstein Noah und die daneben gepflanzte Hemlocktanne im Grabfeld K 12 auf dem Ohlsdorfer Friedhof. Eine Abbildung aus dem neu erschienenen Buch "Bäume in Ohlsdorf" von Helmut Schoenfeld. Foto: Schoenfeld

November 2012 - Titelthema: "
Bäume in Ohlsdorf
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Baumgestalten besonderer Art: Auffälliges, Kurioses, Nachdenkliches

Eiche und Kiefer

Es waren einmal eine Schwarz-Kiefer und eine Stiel-Eiche. In respektvollem Abstand wuchsen sie in die Höhe, und jeder bildete einen schönen geraden Stamm, so wie es ihre Art ist. Wer sie hier einst so gepflanzt hat, ist nicht bekannt. Es mag Zufall gewesen sein. Und dieser war auch zur Stelle, als die Eiche in drei Metern Höhe einen Ast wachsen ließ, der genau waagerecht und auch genau an der Kiefer vorbei sich entwickelte. Dabei bekamen die beiden innigen Kontakt und berühren sich immer noch, so als ob die Eiche der Kiefer bei leichter Umarmung als Stütze dienen wollte.

November 2012 - Titelthema: "
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Die Bäume des Mausoleums von Schröder auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Tisch

Aus dem Holz der vor dem ehemaligen Mausoleum von Schröder gefällten Bäumen entstanden Bänke und Tischplatten für ein Restaurant an der Hamburger Elbbrücken.

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Bäume in der Ohlsdorfer Grabmalkunst: Darstellungen und Symbolik

Grabmal Popp

Bei der hohen Marmorstele aus dem Jahre 1938 auf der Grabstätte Popp in Q 7, 114-119 steht streng und statuarisch ein Paar neben einer mächtigen Eiche mit zwei Vögeln darin, im Hintergrund eine Landschaft mit untergehender Sonne.

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Ausstellung "Tod und Meer" in Flensburg

Helgoland

Die Ausstellung "Tod und Meer" wird am Sonntag, 25. November 2012, 11.30 Uhr, im Flensburger Schifffahrtsmuseum eröffnet. Sie ist dann vom 25. November 2012 bis 27. Januar 2013 zu sehen. Die Ausstellung thematisiert an Hand einer Vielzahl von Bildern, Objekten und Dokumenten den Umgang mit Seestürmen, Schiffbrüchen und Strandungen sowie Trauer und Erinnerungskultur an den Küsten von Nord- und Ostsee.

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Zur Topografie des Verborgenen: Kriegslandschaften in Norddeutschland (Tagungsbericht – Auszug)

Anm. d. Redaktion: Am 7./8. September 2012 fand an der Universität Hamburg eine Tagung unter dem oben genannten Titel statt. Im Folgenden werden jene beiden Vorträge zusammengefasst, die sich in besonderem Maß mit Tod, Trauer und Erinnerung im Umfeld des Zweiten Weltkriegs befassten. Veranstalter der Tagung: Universität Hamburg, Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie und Historisches Seminar/Hamburger Arbeitskreis für Regionalgeschichte (Prof. Dr. Sabine Kienitz, Prof. Dr. Norbert Fischer, Prof. Dr. Franklin Kopitzsch).

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Ohlsdorf: Schönster Friedhof Deutschlands

Wie am 1. November 2012 bekannt gegeben wurde, ist der Ohlsdorfer Friedhof beim diesjährigen, von dem Internetportal bestattungen.de ausgeschriebenen "Bestattungen.de Award" zum schönsten Friedhof Deutschlands gewählt worden. Auf Platz zwei wurde der Münchener Waldfriedhof und auf Platz drei der Mainzer Hauptfriedhof gewählt.

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Hamburger Bestattungsforum ausgezeichnet

Plakette

Das Hamburger Bestattungsforum Ohlsdorf ist eines von fünf ausgezeichneten Bauwerken des Jahres 2011.

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Baumdarstellung und -symbolik auf dem Jüdischen Friedhof von Lodz (Polen)

Akawie

Kunstvoll schmückt eine Palme das Grabmal der 1910 mit 22 Jahren verstorbenen Ruta Akawie; dort umrahmen je drei Trauernde den breitgefächerten Baum. Mit einer subtilen Metapher gibt die Skulptur den Eindruck eines großen, weinenden Gesichtes, wobei die Köpfe der Menschen die Augen, ihre Kleider die Tränen, die Palmblätter die Augenbraunen, der Stamm die Nase und die halbrunde Tafel darunter traurige Lippen darstellen könnten.

November 2012 - Titelthema: "
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Grabstätten finnischer Jäger auf dem Ohlsdorfer Friedhof

Über mein Heimatland Finnland wird häufig in deutschen Medien im Zusammenhang mit der unberührten Natur, dem guten Abschneiden in den PISA-Studien oder den Kultfilmen von Aki Kaurismäki berichtet. Weniger bekannt ist die Tatsache, dass während des Ersten Weltkrieges bis zu 2000 meist junge finnische Männer nach Deutschland kamen. Sie erhielten im Lockstedter Lager, dem heutigen Hohenlockstedt nahe Itzehoe, die vom deutschen Kaiserreich erbetene militärische Ausbildung.

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