Am Sonntag, dem 19. September 2004, startete unsere diesjährige Exkursion zu den jüdischen Friedhöfen Königstraße, Bornkampsweg und Försterweg unter Leitung von Herrn Dr. Michael Studemund-Halévy, Dozent für jüdische Sprachen an der Universität Köln und Verfasser vieler Schriften über das Judentum und seine Friedhöfe.
Der Parkfriedhof Hamburg-Ohlsdorf ist nicht nur wegen seiner enormen Größe und wegen seiner Bestattungszahlen weltweit bekannt geworden, sondern insbesondere wegen seiner Bedeutung als Gesamtkunstwerk: Grabmalplastiken, eingebettet in die romantische Parklandschaft des Friedhofsdirektors Wilhelm Cordes oder in die architektonisch strenge Gestalt eines Reformfriedhofs des Gartendirektors Otto Linne, erfreuen noch heute jeden Friedhofsbesucher.
Vom 12. bis 14. 9. 2003 fand die diesjährige Studienfahrt des Förderkreises bei herrlichem Altweibersommerwetter wieder in den Osten Deutschlands statt.
Im August 2002 besuchten meine Frau und ich die außerordentlich beeindruckende ungarische Hauptstadt Budapest und mit ihr den in Ungarn hoch geehrten Friedhof Kerepesi mit seinem beneidenswert reichhaltigen Sepulkralmuseum.
Der Ohlsdorfer Friedhof feiert in diesem Jahr ein großes Jubiläum und natürlich wünscht ihm sein Förderkreis, dass er noch mindestens weitere 125 Jahre als Parkfriedhof und Kulturerbe der Hansestadt Hamburg bestehen bleiben möge.