Die noch bis Ende Oktober 2005 laufende Ausstellung über schmiedeeiserne Grabkreuze aus Tirol, die damit erstmals außerhalb ihres eigentlichen Standortes auf dem österreichischen Museumsfriedhof Kramsach in Hamburg gezeigt werden, ist der Redaktion Anlass genug, das Thema „Geschmiedete Friedhofskunst“ auf die Tagesordnung zu setzen.
Betrachtet man die zur Zeit in Ohlsdorf ausgestellten historischen Grabkreuze aus Tirol, so kann man die Leichtigkeit dieser alpenländischen Schmiedekunst bewundern.
Historische Grabkreuze aus Tirol vor dem Ohlsdorfer Museum erinnern Norddeutsche Besucher an die traditionsreiche Friedhofskultur Oberbayerns; im Tegernseer Tal bleibt diese Schmiedekunst auch heute noch lebendig.
Seit dem Frühjahr dieses Jahres gibt es nun auch in Bad Oldesloe eine Grab- und Gedenkstätte für Fehl- und Totgeburten. Am 3. Juni wurden der Platz und die Stele, die ein örtlicher Steinmetz gestiftet hat, mit einem Gottesdienst eingeweiht.
Die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V. in Kassel verleiht auch in diesem Jahr die mit 1500,– Euro dotierte Auszeichnung des „Lebenszeichens“.