Direkt zum Inhalt

OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Barbara Leisner

Verbundene Artikel:


Über die "transmortale"

Die Themen Sterben, Tod und Trauer rücken seit einigen Jahren immer mehr in den Fokus der fächerübergreifenden Forschung. Disziplinen wie die Archäologie, Ethnologie oder Kunstgeschichte beschäftigen sich seit jeher mit Gräbern und Begräbnisplätzen.

Inzwischen interessieren sich jedoch ganz unterschiedliche Disziplinen für den Wandel der Trauer- und Bestattungskultur wie z.B. die Soziologie, Psychologie, aber auch Geschichte, Volkskunde/Kulturanthropologie, Geschlechterforschung und Medienwissenschaften.

Ein neues Gemeinschaftsgrab speziell für lesbische Frauen

Innerhalb des historischen Friedhofs Georgen-Parochial I in Berlin Prenzlauerberg – Nähe Alexanderplatz – ist eine besondere Fläche ausgewiesen und neu gestaltet worden, die als Gemeinschaftsanlage etwa 80 Grabplätze sowohl für Urnen wie für Erdbestattungen enthält.

25 Jahre Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof

Titelseite

Vor 25 Jahren wurde der Förderkreis gegründet. Aus diesem Anlass erinnern wir uns in diesem Heft an die Anfänge und an das Geleistete.
Die Grußworte des Vereinsvorsitzenden Holger Andresen und von Wolfgang Purwin, dem Geschäftsführer der Hamburger Friedhöfe -AöR-, machen den Anfang.

Erinnerungen an die Gründung des Förderkreises

Plakat

Erinnert sich noch jemand an das Jahr 1989? Natürlich! Alle, die dieses Jahr miterlebt haben, erinnern sich. Die Mauer fiel und wohl niemand hat das Gefühl des Unglaubens, des Aufbruchs, der Aufregung und der Freude vergessen, das damals nach fast dreißig Jahren der Teilung in Deutschland herrschte. Aber wer erinnert sich noch an die Gründung des Förderkreises Ohlsdorfer Friedhof im selben Jahr?

Ohlsdorf – Friedhof und Park

Stiller Weg

Der Ohlsdorfer Friedhof war im 19. Jahrhundert nicht nur Begräbnisstätte für die Einwohner der wachsenden Stadt, sondern bildete auch – lange vor dem Stadtpark – die erste große öffentliche Grünanlage Hamburgs.

Grabmale - restaurieren und präsentieren

Titelseite Nr. 123

Als wir das Thema für diese Ausgabe festlegten, wollten wir eigentlich Beispiele für die Erhaltung und Wiederaufstellung von historischen Grabmalen aufzeigen; in dem Sinne von "Tue Gutes und sprich darüber". Tatsächlich sind in diesem Heft mit der Sanierung der Grabanlage Ludwig Clewe auf dem Alten Friedhof Schwerin, der Erneuerung des Friedhofs von Nebel in Amrum und der Instandsetzung des Gruftgebäudes von Haselberg auf dem Alten Friedhof in Greifswald drei interessante Beispiele für unser Thema versammelt.

Die "Gruft-Frage"“ und der Ohlsdorfer Friedhof

Kapelle

Als die St. Jakobigemeinde in Hamburg am Ende des 18. Jahrhundert als erste Kirchengemeinde einen "ländlichen" Friedhof vor dem Steintor einrichtete, ließ man eine achteckige Kapelle erbauen, um vermögenden Mitbürgern die Möglichkeit zu geben, so wie in der Kirche, auch im Grünen eine Gruft als Ruhestelle zu erwerben.