Am Sonnabend, 15. März 2014, findet die Tagung "Transmortale V – Neue Forschungen zum Thema Tod" statt, gemeinsam veranstaltet von der Universität Hamburg (Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie und Historisches Seminar) und dem Museum/Zentralinstitut für Sepulkralkultur.
Unter dem Titel "Wo brennt‘s – Aktuelle Fragen der Feuerbestattung" findet am 15. Mai 2014 von 9.30 bis 16.00 Uhr im Leipziger KUBUS des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ, Permoserstraße 15, 04318 Leipzig) ein Symposium statt.
Zum Ende des Jahres 2013 konnte Pastor Dr. Olaf Krämer auf zwölf Jahre Dienst auf dem Ohlsdorfer Friedhof zurückblicken. Da nach den Regeln der evangelisch-lutherischen Kirche für übergemeindliche Dienste nach zehnjähriger Amtszeit die Pfarrstelle neu ausgeschrieben werden musste, war eine weitere Verlängerung nicht mehr möglich.
Am Freitag, dem 30. August 2013, 70 Jahre nach der "Operation Gomorrha", der größten Katastrophe, die Hamburg je erlebt hat, wurden auf der Sammelgrabstätte der Bombenopfer auf dem Ohlsdorfer Friedhof vier neue Stelen mit Informationstafeln feierlich enthüllt und der Öffentlichkeit übergeben. Sie stehen am West-, Nord- und Ost-Eingang sowie unmittelbar vor dem Mahnmal im Zentrum der Anlage mit der von dem Bildhauer Gerhard Marcks entworfenen Figurengruppe.
Mit der Einweihung eines metallenen Stolpersteins in der Scheplerstraße 80 in Altona und eines Gedenksteins im Ehrenhain der Hamburgischen Widerstandskämpfer gedachten am Freitag, dem 6. September 2013, Verwandte und Freunde des von den Nationalsozialisten ermordeten Emil T. H. Wendt.
Bis zum Herbst 2014 soll im Internet eine neue App abrufbar sein, die – besonders jungen Leuten? – den Besuch von historischen Friedhöfen schmackhafter machen soll.
Die Internationale Gartenschau in Hamburg ist zu Ende gegangen. Vielleicht ein Anlass für einen kurzen Rückblick auf die Grabmalausstellung, die ein Teil dieser Schau war.
Die rituelle Bestattung von Tieren, die Anlage von dauerhaften Gräbern und die Setzung von Grabmalen für Tiere reicht weit in die Menschheitsgeschichte zurück. Eine reiche Blüte erlebte die Tierbestattung im alten Ägypten. Im frühen Mittelalter wurden wohlhabende und adelige Verstorbene unter anderem mit ihren Hunden beigesetzt. In englischen Landschaftsgärten der Frühen Neuzeit finden sich eindrucksvolle Grabmonumente, die für Tiere errichtet wurden.
Vom Oktober 2013 bis Januar 2014 findet an der Universität Hamburg eine öffentliche Vorlesungsreihe zum Thema "Sterben, Tod und Trauer im Wandel: Geschichte und Gegenwart" statt. Sie trägt dem Umstand Rechnung, dass in Kultur und Gesellschaft in den letzten Jahren ein stark wachsendes Interesse an Fragen zu Sterben, Tod und Trauer zu beobachten ist. Wurde noch im späten 20.
Unter dem Titel "Palliative Geriatrie. Eine Vision auf dem Weg in die Wirklichkeit" findet am Freitag, 11. Oktober 2013, in Berlin in der Konrad-Adenauer-Stiftung eine Fachtagung zum Thema "Älter werden" statt. Wie schon beim Evangelischen Kirchentag in Hamburg, nehmen die Aspekte Sterben und Tod, Trauer und Erinnerung eine bedeutende Rolle auf dem Treffen ein. Immer mehr Menschen sind an einem bewussten, aufgeklärten Umgang mit dem Tod interessiert. Der Titel der entsprechenden Sektion auf der Berliner Fachtagung lautet "Bestattungskultur in der Palliativen Geriatrie".