In der norddeutschen Presse wurde in den letzten Monaten unter dem Stichwort "CD-Verbot bei Trauerfeiern" ausführlich über Vorgänge auf dem Friedhof Bad Oldesloe berichtet. Dabei wurde Hinterbliebenen das Abspielen der von ihnen gewünschten Musik auf ihren Trauerfeiern verweigert. In einem Fall wurde sogar gegenüber einer todkranken Frau der letzte musikalische Wunsch abgelehnt. Im Brennpunkt stehen die evangelisch-lutherische Kirchengemeinde Bad Oldesloe als Friedhofsträger und ihr Pastor Friedhelm Schark.
Im Waldteil des Ohlsdorfer Friedhofs befindet sich an prägnanter Stelle, am sog. Lippertplatz in U 23/V 23 gelegen, die sowohl kunstgeschichtlich als auch lokalgeschichtlich bedeutsame Grabanlage Lippert. Das Grabmal wurde 1898 nach einem Entwurf der hamburgischen Architekten Martin Haller und Hermann Geißler errichtet und sticht insbesondere durch die aus weißem Carrara-Marmor gefertigten bildhauerischen Details des Künstlers Johannes Schilling aus Dresden hervor.
Wie das Meer die Menschen ernährte, so mussten sie auch lernen, mit dessen Gefahren umzugehen. Seenot und Schiffbruch sind eine beständige Erfahrung und Bedrohung der Seefahrt. Trotz stetig wachsender Erkenntnisse in Schiffbau und Navigation ist die Unsinkbarkeit bis heute ein unerfüllter Traum.
Die Gräber der Opfer von Krieg und Gewaltherrschaft bei Kapelle 9 auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg werden im allgemeinen Sprachgebrauch als Gräber deutscher Soldaten des Ersten und Zweiten Weltkrieges bezeichnet, obwohl man spätestens seit 1992 Ausführlicheres über die dort auch bestatteten Opfer der NS-Diktatur weiß. Herbert Diercks fasste damals seine Recherchen in der Publikation "Auf den Spuren von Naziherrschaft und Widerstand" zusammen, die Willi-Bredel-Gesellschaft war Herausgeberin.
Das Ohlsdorfer Friedensfest ist vom Bündnis für Demokratie und Toleranz für sein "vorbildliches Engagement" ausgezeichnet worden. Unter dem Motto "Zivilgesellschaftliches Engagement sichtbar machen!" prämiert das in der Bundeszentrale für politische Bildung angesiedelte Bündnis mittlerweile im zwölften Jahr besonders engagierte Projekte.
Als im Februar 1962 die Sturmflut an der deutschen Nordseeküste das Wasser in die Elbe trieb, brachen auch in Hamburg viele Deiche und wurden elbnahe Stadtteile überflutet. 315 Hamburger ertranken in einer Nacht. Bereits einige Tage später beschied der Senat, dass auf dem Ohlsdorfer Friedhof jene Opfer beizusetzen sind, "die nicht identifiziert werden können, deren Angehörige sich für eine private Bestattung nicht entschieden haben oder deren Hinterbliebene nicht auffindbar sind."
Am 30. November 2012 lud die FUNUS Stiftung in Zusammenarbeit mit dem Mitteldeutschen Feuerbestattungsverein e.V. erneut zu einem Symposium zur Bestattungskultur ein, zu dem wieder namhafte Referenten eingeladen waren. Thema dieses 3. Symposiums waren die Grenzen der Individualität.
Am Sonnabend, 23. Februar 2013, findet die Tagung "Transmortale IV – Neue Forschungen zum Thema Tod" statt, gemeinsam veranstaltet von der Universität Hamburg (Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie/Historisches Seminar) und dem Museum/Zentralinstitut für Sepulkralkultur.
Die Hamburger Kunsthalle würdigt mit einer Ausstellung den 150. Geburtstag von Oscar Troplowitz (18. Januar 1863 – 27. April 1918) in Hamburg. Allerdings ist heute sein Name im Allgemeinen nur Kennern der hamburgischen Geschichte bekannt.
So bedauerlich es sein mag, Tatsache ist, dass viele Grabsteine nach Ablauf der Überlassungszeit der Grabstelle auf einem Friedhof, meist also nach 25 Jahren, abgeräumt und entsorgt werden. Diese Steine werden in der Regel maschinell zerkleinert, um anschließend als Baumaterial im Straßen- und Wegebau Verwendung zu finden.