Das Cordes-Denkmal in Ohlsdorf. Foto P. Schmolinske
Vor fast genau 100 Jahren wurde am 11. März 1920 im Ohlsdorfer Rosarium das Denkmal für Wilhelm Cordes, den verstorbenen Direktor des Friedhofs eingeweiht. Wilhelm Cordes war am 31. August 1917 im Alter von 77 Jahren nach längerer Krankheit gestorben.
Zum 7. Oktober 2012 bat mich Frau Joachim von der Johannes-Brahms-Gesellschaft Hamburg um eine Sonderführung zu den sog. "Brahmsgräbern" auf unserem Ohlsdorfer Friedhof. Dies kam nicht von ungefähr, da ich mich zusammen mit Ingrid Zinnow (†) von der Brahmsgesellschaft, jahrelang um die Lage der Gräber von Hamburgern gekümmert hatte, die mit dem Genie Johannes Brahms in unserer Heimatstadt Hamburg zusammenwirkten und ihm bei seiner Reife zum Weltkomponisten zur Seite standen.
Die kriegerischen Auseinandersetzungen des Deutsch-Dänischen Krieges von 1864 fanden im Wesentlichen zu Lande und im heutigen Grenzgebiet der nun befreundeten Staaten statt.
In einer Feierstunde wurde das Grabmal des erfolgreichen und kunstsinnigen jüdischen Großkaufmanns Siegfried Wedells (1848 – 1919) am "Tag des Friedhofs" 2006 nach monatelanger Restaurierung der Stadt Hamburg zurückgegeben.
Noch etwa hundert Kilometer sind es ab Hamburg, bis der Elbestrom die Nordsee bei Cuxhaven erreicht und das im steten Wechsel zweimal am Tag, hin und zurück der Gezeiten wegen.
Im Jahr 2005 hat die Hansestadt gleich doppelt Anlass, den großen Hamburger Architekten Martin Haller zu würdigen – Ende Oktober den 80. Todestag, Anfang Dezember den 170. Geburtstag.