In seinem Buch erzählt Norbert Kron auf zugleich berührende und überraschend humorvolle Weise von den Herausforderungen, die das Älterwerden der eigenen Eltern mit sich bringt.
"Vanilleeis zum letzten Gruß" ist kein klassischer Roman mit durchgehender Handlung, sondern ein ebenso berührender wie lebensnaher Blick auf ein Thema, dem viele Menschen lieber ausweichen: den Tod, die Trauer und den Abschied.
In diesem Praxisbuch beschreiben die Autoren Herangehensweisen und Methoden für die Begleitung von Männern in einer Trauersituation. Zielgruppe des Buches sind alle an der Trauerbegleitung beteiligten Menschen, aber auch die Trauernden selbst.
Buchcover
Grundsätzlich gehört die multiprofessionelle Herangehensweise zum Kern der Palliative Care. Sie ist die Grundvoraussetzung für eine angemessene Behandlung, denn in diesem Bereich der Pflege spiegeln sich die unterschiedlichen Dimensionen der Erfahrungen unheilbar kranker und sterbender Menschen wider.
"Mein Vater, der immer lacht, der immer schwankt. Der mit dem längsten Sterben der Welt. Der lebendigste Tote, den es je gab. Der, dessen größtes Verdienst es ist, dass er trotz allem lebt. Der, auf dessen Tod ich mich gründlich vorbereitet hatte. Mein Vater. Der leise weint und sehr viel lacht. Der sehr oft schweigt. Und gerne erzählt ... Mein Vater hat Krebs!" So beginnt der autobiografische Roman.
Lückenleben
Anfang 50 war der Ehemann von Katrin Seyfert, als bei ihm die Alzheimer-Krankheit diagnostiziert wurde. Da hatten sie drei schulpflichtige gemeinsame Kinder. Marc war Arzt - einer, der "zwei Menschen gleichzeitig reanimieren" konnte - und sie war als freischaffende Autorin gefragt. Die Krankheit warf dieses ganze Gefüge durcheinander und brachte in den fünf Jahren, die zwischen Diagnose und Tod vergingen, für alle Beteiligten vielfältige Herausforderungen mit sich.
Was passiert am Lebensende? Sehen wir unser Leben wie "einen Film" vor unseren Augen ablaufen? Ist da ein Licht, auf das wir zugehen? Ein Tunnel? Die Hospizpflegerin Hadley Vlahos hat schon viele Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet und weiß, dass das Sterben so individuell ist, wie man gelebt hat.
Zurück ins Leben finden
Als Sandra Stelzner-Mürköster völlig unerwartet ihren Mann verliert, fällt sie in das schwarze Loch tiefer Trauer, ein Teil von ihr stirbt mit. Es folgt ein Weg der Selbsterkenntnis, dass Trauer eine Aufgabe und Botschaft an ihr eigenes Leben sein kann. Denn sie stellt den Betroffenen vor eine neue Aufgabe, der man nicht ausweichen kann.
Wohl kaum ein Thema beschäftigt Menschen, die sich mit lebensbedrohlichen bzw. lebensverkürzenden Erkrankungen beschäftigen müssen oder wollen derzeit mehr als die Diskussion um Todeswünsche (und damit auch zum "Assistierten Suizid"). Und kaum ein anderes Thema wird kontroverser diskutiert in Fragen des gesellschaftlichen, institutionellen oder individuellen Umgangs mit diesen Wünschen.
Organspende
Die aktuell gesellschaftlich geführte Thematik, nämlich die Frage: "Soll eine Organspende verpflichtend sein?", berührt jeden existentiell.
Daher ist es für die Erkenntnis und Ausbildung eines eigenen Standpunktes wichtig, eine sachliche Pro- und eine Contra-Argumentation präsentiert zu bekommen.