"Manchmal ist es sogar lustig. Meine Mutter, ihr langes Leben und ich" von Norbert Kron
Von honigsüßen Schmeicheleien über emotionale Erpressung bis kurz vor der finstren Höllendrohung: Es gibt kaum ein Register, das der Erzähler und seine alternde Mutter nicht ziehen, bis sie endlich das erreichen, was ihnen guttut ...(Verlagstext)
Manchmal ist es sogar lustig von Norbert Kron
Auch wenn man selbst schon auf das Ende der Berufstätigkeit zusteuert, kann die Arbeit (in diesem Falle Care-Arbeit) noch lang nicht vorbei sein.
Nicht selten ist da noch ein Elternteil, das mittlerweile hochaltrig und pflegebedürftig ist bzw. die Pflegebedürftigkeit zunimmt. Als erwachsenes Kind kann man sich den offensichtlichen Nöten nicht entziehen. Norbert Kron, ein "Boomer" im heutigen Generationendenken, erzählt hier von seiner Mutter. Und tut es amüsant und lesenswert. Die rüstige Dame geht auf die 90 zu, ein einfaches Verhältnis miteinander hatten - sie nie. Doch nun ist sie alt, sehr alt. Dazu eigenwillig und oft unfreiwillig komisch. Norbert Kron kümmert sich, er recherchiert für sie, informiert sich bei vielen Institutionen, und will sie, die allmählich immer dementer wird, doch letztlich gut versorgt wissen. Immer wieder stößt er in der häuslichen Pflege an Grenzen. Unterstützt wird er von ambulanten Kräften - doch das reicht nicht aus. Die Reise der beiden hat der Autor in einem Roman verarbeitet und kommt zu dem versöhnlichen Schluss: Trotz der Anstrengungen und Mühen ist es manchmal sogar lustig.
Norbert Kron: Manchmal ist es sogar lustig. Meine Mutter, ihr langes Leben und ich, Galiani Verlag Berlin, 2025
Im Frühjahrssturm 2022 beschädigte ein umgestürzter Baum das historische Grabmal Patow.
Die Frage stand im Raum, ob es besser wiederhergestellt werden oder als Denkmal der Vergänglichkeit in seinem ruinösen Zustand bleiben sollte? Das zerstörte Grabmal Patow
Dazu hat der Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof zusammen mit dem Hamburger Abendblatt eine Abstimmung gestartet. Näheres dazu und auch zu den Verdiensten von Otto Wilhelm David Patow (1847 - 1932) um die Hamburger Kultur lesen Sie hier. An der Abstimmung haben sich 114 Menschen beteiligt, von denen 86 Prozent für die Wiederherstellung votierten.
Für eine denkmalgerechte Sanierung sind rd. 8600 Euro veranschlagt. Liebe Freundinnen und Förderer des Ohlsdorfer Friedhofs
HELFEN SIE MIT!
Spenden Sie für die Wiederherstellung des imposanten Grabmals Patow an den Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof unter:
IBAN: DE23 2005 0550 1031 2460 00 Verwendungszweck Patow-Grab
oder an das
PAYPAL-Konto: [email protected]