Ja, es geht in großen Schritten voran. Bis zum Ende des Jahres 2011 wurden 53 Steine vollständig restauriert und in den vergangenen Wochen weitere gereinigt. Vieles ist wieder lesbar. Ganz besondere Beachtung sollte man den Giebeln der historischen Steine schenken.
Man nimmt ihn in die Hand, diesen Fotobildband von Clemens Menne, blättert darin herum, bemerkt die Vielfalt der Fotografien von klein bis ganzseitig, von schwarzweiß bis farbig in wechselnden Nuancen. Und legt ihn wieder weg, wie bei vielen anderen Publikationen auch. Doch dann ist etwas geblieben von diesem Buch, das sich lohnen sollte, es erneut und intensiver auf sich wirken zu lassen:
Dieser Katalog ist zur gleichnamigen Ausstellung erschienen, die 2012 im Flensburger Schifffahrtsmuseum eröffnet wurde, ab 1. Mai 2013 im Altonaer Museum in Hamburg gezeigt und später in weiteren norddeutschen Museum zu sehen sein wird. In neun fachbezogenen Beiträgen wird im ersten Teil des Bandes die Bandbreite des Phänomens "Tod und Meer" ausgelotet.
Alfred E. Otto Paul hat schon eine Reihe von Publikationen über die Grabmale auf Leipziger Friedhöfen vorgelegt. Jetzt ist ein Hauptwerk in vorbildlicher Ausstattung erschienen, das die Geschichte und die Grabmale des Neuen Johannisfriedhofs behandelt.
In der Forschung war bisher noch relativ unbekannt, dass Fußball, Trauer und Erinnerung ein hochinteressantes kulturelles Phänomen darstellen. Umso mehr ist Markwart Herzog, dem Direktor der Schwabenakademie Irsee, zu danken, dass er mit diesem inhaltsreichen Band die ganze Breite des Spektrums zeigt.
Traditionsgemäß veröffentlicht der Vorstand des Förderkreises seinen Rechenschaftsbericht in Kurzform bereits in der ersten Jahresausgabe dieser Zeitschrift. Offiziell und ausführlich vorgestellt wird er auf der Jahresmitgliederversammlung am 24. März 2013.
Um die wundervolle Kultur auf dem Friedhof Ohlsdorf noch nachhaltiger zu bewahren, verwenden wir immer auch neue Techniken und dies möglichst ohne das Altbewährte zu vernachlässigen. So hat sich der Förderkreis im Zuge seiner Umstellungen und Modernisierung ab sofort auch einen QR-Code zugelegt.
Zum 7. Oktober 2012 bat mich Frau Joachim von der Johannes-Brahms-Gesellschaft Hamburg um eine Sonderführung zu den sog. "Brahmsgräbern" auf unserem Ohlsdorfer Friedhof. Dies kam nicht von ungefähr, da ich mich zusammen mit Ingrid Zinnow (†) von der Brahmsgesellschaft, jahrelang um die Lage der Gräber von Hamburgern gekümmert hatte, die mit dem Genie Johannes Brahms in unserer Heimatstadt Hamburg zusammenwirkten und ihm bei seiner Reife zum Weltkomponisten zur Seite standen.
Der Alte Friedhof Schwerin und der Ohlsdorfer Friedhof Hamburg haben viel Gemeinsames. Beide Friedhöfe entwickelten sich nicht aus historischen Vorgängern, sondern wurden neu gegründet (Schwerin 1863, Hamburg 1877).
Am Montag, dem 21. Januar 2013, war ein Paket aus USA für den Förderkreis im Friedhofsmuseum angekommen. Inhalt ein bunter Plüsch-Teddybär. Zunächst herrschte Ratlosigkeit unter den Mitarbeitern, um was es sich bei dieser ungewöhnlichen Sendung handelte.