Wieder einmal profitiert die Redaktion von auswärtigen Fachleuten und den Reisen der Redaktionsmitglieder: Joachim Faller aus Freiburg/Breisgau stellte der Zeitschrift für die aktuelle Ausgabe ein Kapitel seiner Diplomarbeit zur Verfügung und berichtet über die Anfänge des örtlichen Krematoriums.
Wer den indischen Subkontinent bereist, dem fällt möglicherweise auf, dass es – mit Ausnahme von kleinen Begräbnisplätzen am Rande der Straße, deren Grabmale entweder christlich oder muslimisch gekennzeichnet sind – im Land keine Friedhöfe gibt.
Feuerbestattung und Krematorien sind die Ausdrucksformen des modernen, technisierten Umgangs mit dem Tod. Sie entsprechen der rationalisierten Gesellschaft des bürgerlichen Industriezeitalters, denn sie haben die Bestattung effizienter gestaltet.
Bei der baulichen Erweiterung des Congress Center Hamburg (CCH) am Dammtor kamen im Sommer 2005 in größerer Tiefe überraschend viele Gebeine ans Tageslicht.
Ein weiteres Werk über den Friedhof Ohlsdorf ist in Vorbereitung. Der über die Grenzen von Bremen hinaus auch für Hamburg-Bücher bekannte Verlag "Edition Temmen" ist an vier bekannte Ohlsdorf-Kenner herangetreten und hat angeboten, ihr Wissen um den größten Parkfriedhof der Welt in einem Lexikon zusammengefasst zu veröffentlichen.
Die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V. in Kassel, die sich seit über 50 Jahren um die Förderung und Pflege der Sterbe-, Bestattungs-, Friedhofs- und Trauerkultur bemüht, verleiht auch in diesem Jahr die mit 1.500 Euro dotierte Auszeichnung des "Lebenszeichen".
I.
Der Kasernenbau im Deutschen Reich der 1930er-Jahre stand im Zeichen der Wiederaufrüstung und damit auch der Kriegsplanungen des NS-Regimes, das auf die erneuten Kriegsvorbereitungen der 1920er-Jahre zurückgriff.
Vor hundert Jahren am 9. August 1906 wurde Cäsar Pinnau geboren. Er entstammt einer alten Hamburger Handwerkerfamilie und lernte bei seinem Vater den Tischlerberuf.