Zur Erinnerung an den schweren Unfall, der am 26.9.2018 ganz in der Nähe des Verwaltungsgebäudes stattfand, finden sich an der Unfallstelle zwei Erinnerungsorte, an denen Trauernde Blumen und Kerzen abgelegt haben und an die 78jährige Frau erinnern, die starb, als sie gerade in die Pferdekutsche zu einer gemütlichen Fahrt über den Friedhof einstieg. Da scheute eines der beiden Pferde, raste los und kollidierte mit einem Auto. Die Kutsche wurde umgeworfen und klemmte zwei Frauen unter sich ein.
Anlässlich des 100. Jahrestages der Revolution in Hamburg haben Jugendliche des Jugendarbeitskreises Hamburg im Rahmen des Projekts Hamburg Memory eine Infotafel erarbeitet. Sie wird am 6. November 2018 auf der Gräberfläche Revolutionsgefallene 1918–1920 auf dem Friedhof Ohlsdorf eingeweiht.
Der Nebeneingang des Ohlsdorfer Friedhofs ist zurzeit (Oktober 2018) eine Baustelle. Das Gelände um das kleine Eingangsgebäude mit seiner Toilette wird umgestaltet und die Bushaltestelle wird wenige Meter nach Norden verlegt. Die Verwaltung schreibt dazu in ihrem Newsletter, dass im Zuge des Projekts Ohlsdorf 2050 von der Fuhlsbüttler Straße die freie Sicht auf die Grünflächen des Friedhofs ermöglicht werden soll.
In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gingen in Altona – damals noch eine von Hamburg unabhängige und seit einigen Jahren preußische Stadt – die Kapazitäten des Friedhofs Norderreihe zu Ende, auf dem seit 1831 die Toten beerdigt worden waren. Neue Friedhofsflächen fand man in der damaligen Bahrenfelder Feldmark. 1868, also genau vor 150 Jahren, wurde dort der neue kirchliche Friedhof am Diebsteich eröffnet.
Vor hundert Jahren – Zwei Jahre nach dem Tod des hoch gelobten Friedhofsdirektors Wilhelm Cordes fiel in Hamburg die Entscheidung, die neu angekaufte Fläche im Osten des Ohlsdorfer Friedhofes nicht mehr nach dem Plan des verstorbenen Direktors zu gestalten, sondern die neue Planung des noch jungen Gartenbaudirektors Otto Linne umzusetzen.
Bald nachdem Otto Linne seine eigenen Pläne für die Gestaltung des Erweiterungsgebietes in Ohlsdorf vorgelegt hatte, wurde angeregt auch hier einen Musterfriedhof anzulegen, um der Bevölkerung die neuen Grabmalideen nahe zu bringen. Seitdem auf dem Münchener Waldfriedhof 1907 erstmals Vorschriften für die Gestaltung der Grabmale erlassen worden waren, gab es in Fachkreisen eine lebhafte Diskussion um solche Musteranlagen. Gerade wenn Friedhöfe neu angelegt wurden, folgte man den Vorstellungen der Reformer, die nicht nur die Gestaltung der Anlage, sondern auch die Grabmalkunst erneuern wollten.
"Da liegt der Hund begraben" heißt umgangssprachlich ja so viel wie "das ist der Kern einer (oft unangenehmen) Sache". Doch hier wird dieser Ausspruch tatsächlich für "Hundegräber" gebraucht und verweist auf jene Friedhöfe, die inzwischen in immer größerer Zahl für die Beisetzung der liebsten Gefährten des Menschen – die Heim- und Haustiere – eingerichtet werden.
Im November erhielt das Museumsteam den ausführlichen Dankesbrief einer Besucherin aus Essen. Sie war einen Monat zuvor in das Museum gekommen und schreibt, dass sie es "wirklich als Ehre" empfindet und "mit Freude an dieses Erlebnis zurück"-denkt. Sie wollte unbedingt das Grab ihres derzeitigen Lieblingsschauspielers Horst Frank finden, dessen Teufel in der Serie "Timm Thaler" ihr als Kind zwar nicht gefiel, sie aber jetzt begeisterte.
Bald nach der Gründung unseres Vereins im Spätsommer des Jahres 1989 haben wir uns im Vorstand mit dem Thema Feuerbestattung befasst. Das hundertjährige Jubiläum ihrer Einführung in Hamburg stand bevor und sollte gebührend begangen werden. Das Thema war uns besonders wichtig, weil wir den Verein "Rettet das Alte Krematorium e.V.", den Hella Häussler gegründet hatte, unbedingt unterstützen wollten.
Eine Reise nach Weimar führt den Besucher zurück in die Goethezeit und die Weimarer Klassik, als das dichterische "Viergestirn" – Wieland, Goethe, Herder und Schiller – weit über diese Stadt hinaus wirkte. Viele Orte sind dort mit diesen Dichtern verbunden und einen Besuch wert, so z.B. das Wohn- und Gartenhaus Goethes, der Ilmpark, das Wohnhaus Schillers und natürlich die Friedhöfe.