OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Reformfriedhöfe

 - Mai 2018
Ausgabe: 
Nr. 141, II, 2018

Vor hundert Jahren – Zwei Jahre nach dem Tod des hoch gelobten Friedhofsdirektors Wilhelm Cordes fiel in Hamburg die Entscheidung, die neu angekaufte Fläche im Osten des Ohlsdorfer Friedhofes nicht mehr nach dem Plan des verstorbenen Direktors zu gestalten, sondern die neue Planung des noch jungen Gartenbaudirektors Otto Linne umzusetzen.

Titelseite Nr. 141
Titelseite Nr. 141

Damit erhielt Hamburg zum ersten Mal eine Friedhofsanlage in dem neuen Reformstil der Gartenkunst. Nur zur Erinnerung sei hier erwähnt, dass der Hauptfriedhof in Hamburgs damaliger Nachbarstadt Altona schon ab 1913 vom Altonaer Gartenbaudirektor Ferdinand Tutenberg als architektonisch-landschaftlicher Friedhof geplant wurde. Die Redaktion hat das anstehende Jubiläum des Linneteils zum Anlass genommen, nach den Grundlagen und Zielen der damals neuartigen Garten- und Friedhofskunst zu fragen und geht darum hier noch einmal den Ideen Linnes und der damaligen Reformer in unterschiedlichen Beiträgen nach.

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