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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Barbara Leisner

Verbundene Artikel:


Tod um 1800

Titelseite Nr. 150

Tod um 1800 ist das Thema dieses Heftes und auf den ersten Blick könnten Fragen auftauchen, wie: Warum geht gerade heute der Blick soweit in die Vergangenheit zurück? Gibt es nicht aktuellere Themen?

Die Verlegung der Begräbnisplätze in Hamburg um 1800

1 Die Friedhöfe vor dem Dammtor und dem Steintor. Ausschnitt aus: "Hamburg während der Belagerung in den Jahren 1813 und 1814"

Wie überall im christlichen Europa wurden auch in Hamburg die Toten bis zum Ende des 18. Jahrhunderts in den Kirchen und auf den dazugehörigen Kirchhöfen inmitten der Stadt beerdigt. Allerdings gab es auch immer schon Ausnahmen von dieser Bestattungstradition.

Zur 150. Ausgabe der Zeitschrift "OHLSDORF"

Titelseiten

Mit diesem Heft feiern wir die 150. Ausgabe unserer Vereinszeitschrift. Die ersten 50 Ausgaben waren vierseitige monatliche "Rundbriefe", die über unsere Aktivitäten informierten. Im Herbst 1995 kam die erste "Null-Nummer" als zehnseitiges Heft zum damals aktuellen Thema "Anonyme Bestattung" heraus.

#Regenbogenbrücke - #Tierhimmel - #TrauerumunsereTiere

Mit dem Internet ist die Trauer um verstorbene Haustiere zu einem öffentlichen Phänomen geworden, das sowohl in den sozialen Medien wie auf speziellen Internetportalen, wie z.B. den virtuellen Tierfriedhöfen Raum und seine ganz eigenen Ausdrucksformen findet.

150 Jahre Südfriedhof Kiel

In diesem Jahr feiert der Kieler Südfriedhof sein 150jähriges Jubiläum. Wir widmen ihm das Schwerpunktthema dieses Heftes.
Diese parkartig gestaltete Friedhofsanlage hat bekanntermaßen die Entstehung der Parkfriedhöfe im Norden mehr oder weniger eingeleitet und ist ein wichtiger Vorläufer des Ohlsdorfer Friedhofes.

Zur Idee der Parkfriedhöfe

Als gegen Ende des 18. Jahrhunderts die Friedhöfe vor die Tore der Städte verbannt wurden und Napoleon im Jahr 1804 das Beerdigen in der Stadt ganz und gar verbot, legte man die neuen Begräbnisorte fast überall nach "rationalen" Grundsätzen an. Wenn irgend möglich bestanden sie aus einer rechteckigen Fläche, die durch gerade Wege in regelmäßige Grabfelder unterteilt waren. Nur in Paris wich man von dieser Regel ab. Im Jahr des napoleonischen Beerdigungsediktes eröffnete man dort den neuen Friedhof Père Lachaise.

Erinnerungsstein für namenlose Flüchtlinge in Arsten

Auf dem evangelischen Friedhof der St. Johannes-Kirche Arsten bei Bremen wurde im letzten Jahr ein Gedenkstein für Flüchtlinge eingeweiht, die auf dem Weg nach Europa ihr Leben verloren haben. Die 230 x 120 cm große Bronzeplatte des Künstlers Klaus Effern, die in einer Rasenfläche in der Nähe eines Gedenkortes für Kriegstote verlegt worden ist, stellt eine Meereswelle (oder Sanddüne) dar.

Memento21 – ein Fotoprojekt zum Tod

Das Motiv des Memento mori – bedenke, dass du sterblich bist – findet sich seit dem Mittelalter in Religion und Kunst und mahnt daran im Leben nicht zu vergessen, dass es ein Ende gibt. Diese Idee ist auch der Ausgangspunkt für ein Fotoprojekt von Juliane Uhl, die hauptberuflich in einem Krematorium arbeitet, nebenberuflich das Hospiz in Halle in Öffentlichkeitsfragen betreut und ehrenamtlich Redakteurin für die Zeitschrift DRUNTER&DRÜBER ist.

Weltkriegsende und Revolution

Titelseite Nr. 143

Diese Ausgabe erinnert an das Ende des Ersten Weltkriegs vor hundert Jahren, als die alte Ordnung – vielerorts gewaltsam – zerbrach. Auf dem Ohlsdorfer Friedhof hat sich dieses Geschehen im Denkmal für die Revolutionsopfer manifestiert, dessen Wiederherstellung nicht nur unserem Layouter Peter Schulze am Herzen liegt, weshalb unser Titelbild eine historische Aufnahme des Denkmals zeigt.