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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Neues vom Friedhof Ohlsdorf

Der Nebeneingang des Ohlsdorfer Friedhofs ist zurzeit (Oktober 2018) eine Baustelle.

Das Gelände um das kleine Eingangsgebäude mit seiner Toilette wird umgestaltet und die Bushaltestelle wird wenige Meter nach Norden verlegt. Die Verwaltung schreibt dazu in ihrem Newsletter, dass im Zuge des Projekts Ohlsdorf 2050 von der Fuhlsbüttler Straße die freie Sicht auf die Grünflächen des Friedhofs ermöglicht werden soll.

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Erdarbeiten am Nebeneingang, Oktober 2018. Foto: B. Leisner

Außerdem wurde im September eine neue Grabanlage unter dem Namen "Das Hamburger Grab" an der Kirschenallee in BT 64 eröffnet. Dort kann man eine Grabstätte für Särge oder Urnen zusammen mit dem Grabstein und der dauerhaften Grabpflege erwerben. Außerdem gehört dazu der "Hamburger Gedenkziegel" aus Ton mit Hamburg-Wappen, der in den Grabstein eingefügt wird. Die Kosten für Grab, Stein und Bepflanzung im Paket sind geringer als die Summe der Einzelkosten. Außerdem werden Namen und Lebensdaten der Beigesetzten auf einer Tafel in der Nähe des Forum Ohlsdorf vermerkt, die auch nach Ablauf der Ruhezeit weiterbesteht. Neu daran ist auch, dass das Konzept gemeinschaftlich von Friedhof, Steinmetzinnung, Friedhofsgärtergenossenschaft und Bestatterinnung Hamburg entwickelt wurde.

Auflistung alle Artikel aus dem Themenheft Weltkriegsende und Revolution (November 2018).
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