Inschriften auf Grabmalen von Kindern sind oft sehr anrührend. Einige Beispiele sollen im Folgenden zeigen, welche Inhalte diese Texte hatten und wie sie sich vom Beginn der Neuzeit bis in die Gegenwart verändert haben.
Die Elbe ist die Lebensader der Freien und Hansestadt Hamburg. Auf ihr und im Hafen finden Handel und Verkehr statt, wurden Schiffe gebaut und repariert. Dort aber, wo viele Menschen leben und arbeiten, bleiben Unglücksfälle und sogar Katastrophen nicht aus. Ihnen ist diese Ausgabe unserer Zeitschrift gewidmet.
Der Raddampfer "Primus" fuhr um 1900 auf der Elbe als Ausflugsdampfer. Er war schon 1839 in Dienst gestellt worden und für insgesamt 172 Passagiere zugelassen. Für den 21. Juli 1902 hatte ihn die Liedertafel "Treue von 1887 zu Eilbeck" für ihren Sommerausflug nach Cranz gebucht.
Wer heute das Künstlerdorf Fischerhude in der Nähe von Bremen besucht, kommt meistens, um das zum Museum umgebaute Wohnhaus des Malers Otto Modersohn zu besichtigen, der nachdem seine Frau, die Malerin Paula Modersohn-Becker im Kindbett gestorben war, 1908 nach Fischerhude übersiedelte, wo er ein Jahr später eine neue Ehe mit Louise Breling einging.
Auf dem Ohlsdorfer Friedhof sind auch die Gräber einiger Frauen bekannt, die als Schriftstellerinnen Texte und Gedichte veršffentlicht haben. Ihre Namen sollen hier ein wenig dem Vergessen entrissen werden.
Die Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V. in Kassel hat in diesem Jahr die mit 1.500,- Euro dotierte Auszeichnung des LEBENSZEICHENS 2008 zu gleichen Teilen an Eike Schmalz in Quedlinburg und Horst Kranich in Görlitz verliehen.
Drei Institutionen verschiedener Universitäten, die den Bereichen der Kunst und der Geisteswissenschaften zugehören, hatten an der Oldenburger Carl-von-Ossietzky-Universität vom 12. bis 14. Juni 2008 zu einer Arbeitstagung zum Thema "Bekleidung der Toten" eingeladen.