Spätestens seit den im letzten Jahr begonnenen öffentlichen Diskussionen um das geplante neue Bestattungsgesetz in Nordrhein-Westfalen ist deutlich geworden, dass die herrschende Bestattungs- und Friedhofskultur immer mehr in Frage gestellt wird.
(Anm. d. Red.: Es handelt sich im Folgenden um Auszüge aus Briefen von Michael Blachy an die Redaktion, leicht gekürzt und veröffentlicht mit freundlicher Genehmigung des Verfassers).
Über den Sinn und die Perspektiven von Friedhofsordnungen in Bezug auf die Genehmigungen von Grabmalen, deren Gestaltung und die Auswirkung auf die Grabmalkultur.
Eine Zeit lang hatte der Förderkreis durch Unterstützung von Bernd Bruns (Düsseldorf) dankenswerterweise die Möglichkeit, Artikel aus "Ohlsdorf - Zeitschrift für Trauerkultur" im Internet zu veröffentlichen.
"Der 1840 geborene Ferdinand Kugelmann ist heute vergessen in der Stadt, die er einmal reich beschenkte", so schrieb vor kurzem Matthias Schmoock im Hamburger Abendblatt und brachte damit die reiche und freigebige jüdische Familie in Erinnerung, die von den Nazis ausgelöscht wurde.
Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten im Januar 1933 erfolgte Zug um Zug eine zwangsweise Ausrichtung des öffentlichen und privaten Lebens auf eine idealisierte Volksgemeinschaft im Sinne der neuen Ideologie.