Beispiel aus der Bildergalerie der Internetseite https://www.puetz-roth.de (Screenshot)
Alternative Bestattungsarten wie Seebestattungen, Naturbestattungen oder Diamantbestattungen sind inzwischen weitläufig bekannt, oft diskutiert und das, was meist mit alternativer Bestattungskultur assoziiert wird: Die vielbeschworene Pluralisierung der Bestattungskultur eben, die als Symptom des Wandels der Bestattungskultur dem Individualisierungstrend der Gesellschaft gerecht zu werden scheint. Aber nicht nur die Bestattungskultur pluralisiert sich, sondern auch die BestatterInnenkultur.
Am Sonnabend, 27. Februar 2016, findet die Tagung "transmortale VII – Neue Forschungen zum Thema Tod" statt, gemeinsam veranstaltet von der Universität Hamburg (Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie/Historisches Seminar) und dem Museum/Zentralinstitut für Sepulkralkultur. Veranstaltungsort ist das Museum/Zentralinstitut für Sepulkralkultur in Kassel.
Eingeladen vom Bund Heimat und Umwelt, der das Jahr 2015 zum Jahr des historischen Friedhofs ausgerufen hat, und der Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal kamen im Juni Denkmalpfleger, Friedhofsverwalterinnen, Gartenarchitekten, Wissenschaftlerinnen und Menschen, die sich für Friedhöfe engagieren, in Kassel zusammen.
Friedhöfe sind ein bedeutender Teil menschlicher Kulturgeschichte und materielles wie immaterielles Kulturerbe. In unterschiedlichen Anlagen und Konzepten sowie der Vielfalt von Grabdenkmalgestaltung spiegelt sich die Entwicklung der Trauerkultur wider.
Ende Oktober 2014 fanden sich aus ganz Süddeutschland über einhundertsechzig Entscheidungsträger und Friedhofsverwalter zum Fachkongress im Kultur- und Kongress Zentrum von Bad Windsheim ein.
Am Sonnabend, 23. Februar 2013, findet die Tagung "Transmortale IV – Neue Forschungen zum Thema Tod" statt, gemeinsam veranstaltet von der Universität Hamburg (Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie/Historisches Seminar) und dem Museum/Zentralinstitut für Sepulkralkultur.
Die Transmortale fand dieses Jahr wegen des großen Interesses bereits zum dritten Mal statt und war wie stets offen für (junge) Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus der Nachwuchsforschung.
Jedes Mal werden aus unterschiedlichen Disziplinen und Ansätzen neue Forschungsperspektiven in Kurzreferaten vorgestellt und in einer größeren interdisziplinären Fachrunde diskutiert. Über den Workshop hinaus bietet die Transmortale außerdem eine Plattform für das Forschungsfeld Sterben, Tod und Trauer.
Fortsetzung des Artikels "Politische Friedhofskultur: Friedhöfe in Belfast (Teil 1)" aus Heft Nr. 116, I/2012, von OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur.
Veranstalter: Universität Hamburg (Prof. Dr. Norbert Fischer, Anna-Maria Goetz MA, Susanne Möllers MA, Adrian Anton MA) und AG Friedhof und Denkmal/Museum für Sepulkralkultur, Kassel (Prof. Dr. Reiner Sörries, Andreas Ströbl, Dagmar Kuhle)