Am 6. und 7. März 2026 findet im Museum für Sepulkralkultur in Kassel zum fünfzehnten Mal die transmortalestatt; eine Tagung, in der junge Wissenschaftler*innen in der Abschlussphase einer Qualifikationsschrift, Postdocs und andere interessierte Forschende zusammenkommen, um über den Tellerrand der eigenen wissenschaftlichen Arbeit zu blicken und sich zu vernetzen.
Vom 8. bis 31. Juli 2025 war in der St. Marienkirche in Lübeck eine Foto-Ausstellung zu sehen, die sich mit dem Krieg und seinen tödlichen Folgen, aber auch den Versuchen der Versöhnung befasste. Anlass war der 80. Jahrestag des Endes des Zweiten Weltkrieges. Die Aufnahmen stammen vom Hamburger Fotografen Harald Schmitt.
Umrisse des zukünftigen Friedhofs
Der neue Friedhof - derzeitiger Arbeitstitel "Harkness Memorial Park" - liegt ca. 40 Kilometer nördlich von Melbourne und umfasst ca. 128 Hektar. Über die Metropolregion Melbourne verteilt gibt es bereits 19 Friedhöfe, die alle zum "Greater Metropolitan Cemeteries Trust" (GMCT) gehören.
Die 14. transmortale fand im Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkulturin Kassel in Verbindung mit dem Institut für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Hamburg und der Stiftung Deutsche Bestattungskulturstatt. Die transmortale ist eine Veranstaltung, die Nachwuchswissenschaftler*innen eine inter-und transdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex "Sterben, Tod und Trauer" ermöglicht.
Die Friedhofskultur in Deutschland befindet sich im Wandel. Veränderungen in der Bestattungskultur, demografische Entwicklungen sowie steigende Anforderungen an Transparenz und Effizienz stellen Friedhofsverwaltungen vor neue Herausforderungen. Gleichzeitig eröffnen digitale Werkzeuge neue Möglichkeiten, um Prozesse zu optimieren, Ressourcen nachhaltiger zu nutzen und den Service für Bürger*innen zu verbessern.
In den nächsten Wochen dürft ihr Euch auf die Hamburger Hospizwoche im Oktober, das mexikanische Totenfest auf dem Ohlsdorfer Friedhof am 1.11., auf die Info-Messe "Happy End" am 2.11. sowie auf viele weitere spannende Führungen auf dem Ohlsdorfer Friedhof als auch Veranstaltungen im Museum für Sepulkralkultur in Kassel (z.B. Malworkshop Farben der Trauer) freuen.
Der Themenkreis Sterben, Tod und Trauer findet in den Sozial- und Kulturwissenschaften zwar vermehrt Beachtung, Gelegenheiten zum wissenschaftlichen Austausch im Rahmen der Präsentation aktueller Forschungsergebnisse sind indes weiterhin selten.
Migration und Integration sowie neue Formen in der Bestattungskultur standen im Mittelpunkt der diesjährigen Sitzung des Zentralen Besprechungskreises Kirche-Handwerk. Zu der Tagung des seit fast sechs Jahrzehnten bestehenden Gremiums kamen am 20./21. Januar 2025 in Hamburg Vertreter der evangelischen und katholischen Kirche sowie des Handwerks zusammen.
Diese Tagung ist ein Projekt in Kooperation zwischen dem Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur, Kassel der Universität Hamburg, Institut für Empirische Kulturwissenschaft und der Stiftung Deutsche Bestattungskultur.
Teichgrab im Herbstlicht
Im Herzen des Wildblumengartens wurde ein kleiner Teich mit einem Steg angelegt. An seiner Kante sind 14 Grabstätten angelegt, die jeweils bis zu zwei Urnen aufnehmen können