Am 6. und 7. März 2026 findet im Museum für Sepulkralkultur in Kassel zum fünfzehnten Mal die transmortalestatt; eine Tagung, in der junge Wissenschaftler*innen in der Abschlussphase einer Qualifikationsschrift, Postdocs und andere interessierte Forschende zusammenkommen, um über den Tellerrand der eigenen wissenschaftlichen Arbeit zu blicken und sich zu vernetzen. Die Tagung veranstalten in Kooperation das Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur, das Institut für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Hamburg und die Stiftung Deutsche Bestattungskultur.
Für die diesjährige transmortalegibt es eine weitere Zusammenarbeit mit zwei Instituten der Philipps-Universität Marburg: dem Rudolf-Bultmann-Institut für Hermeneutik am Fachbereich Evangelische Theologie und dem Katholisch-Theologischen Seminar.Am 6.März beginnt die transmortale XV mit einer als Symposium organisierten Vorstellung der Publikation "(Un-) Sichtbarkeit der Toten. Theologisches am Friedhof". Die Herausgeber werden eine Einführung geben und es werden drei der 24 Textbeiträge vorgestellt. Daran schließt sich ein Podiumsgespräch an. Am folgenden Tag werden die Forschungsprojekte oder Qualifikationsarbeiten zum Thema Tod aus verschiedenen Disziplinen Thema sein.
Das Tagungsprogramm:
Freitag, 6. März 2026
16.00 Uhr: Begrüßung Dr. Dirk Pörschmann, Direktor Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur
16.10 Uhr: Einführung Dr. Dirk Pörschmann, Direktor Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur , Prof. Dr. Tobias Hack, Katholisch-Theologisches Seminar / Philipps-Universität Marburg, Prof. Dr. Malte Krüger, Rudolf-Bultmann-Institut für Hermeneutik / Philipps-Universität Marburg
16.30 -17.15 Uhr: Vortrag: PD Dr. Simone Neuber (Tübingen)
Erschütterungen, wo "alles Beredtheit" ist, oder: einige Gedanken mit der "halben Durchsichtigkeit des Nachtnebels" (inkl. 15 Min. Diskussion)
17.15 -18.00 Uhr: Vortrag: Dr. Sabine Joy Ihben-Bahl (Münster)
Ein Ort für die, die viel geliebt haben (inkl. 15 Min. Diskussion)
18.00 -18.15 Uhr: Pause
18.15 -19.00 Uhr: Vortrag: Prof. Dr. Ulrike Wagner-Rau (Marburg)
Friedhof und Trauer (inkl. 15 Min. Diskussion)
19.00 -19.30 Uhr: Podiumsgespräch
Samstag, 7. März 2026
10.00 -10.15 Uhr: Begrüßung Dr. Dirk Pörschmann, Direktor Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur
Panel 1
10.15 -10.45 Uhr: Alexandra Rau (München)
Mit den Toten sprechen? Ethnografische Perspektiven auf Trauer-und Erinnerungskulturen im Zeitalter der KI (inkl. 10 Min. Diskussion)
10.45 -11.15 Uhr: Anja Kanzinger (Regensburg)
Implikationen für den Umgang mit Deathbots aus Sicht der professionellen Trauerbegleitung (inkl. 10 Min. Diskussion)
11.15 -11.45 Uhr: Pause
Panel 2
11.45 -12.15 Uhr: Samuel Heinrich (Regensburg)
Sprachgrenzen angesichts des Todes -Über die Grenzen der Sprache in Spiritual Care (inkl. 10 Min. Diskussion)
12.15 -12.45 Uhr: Felix Weibezahl (Oldenburg)
Der Tod als Fluchtpunkt existenzieller Krisen im höheren Lebensalter - Eine empirisch informierte Analyse (inkl. 10 Min. Diskussion)
12.45 -14.00 Uhr: Mittagspause
Panel 3
14.00 -14.30 Uhr: Semin Wenzel (Darmstadt)
Der Tod als pädagogische Zumutung - Endlichkeit als Grundlage von Mündigkeit (inkl. 10 Min. Diskussion)
14.30 -15.00 Uhr: Sarah Baum (Augsburg)
Zum Verhältnis von Boden-Sorge, Vergänglichkeit und Technik. Eine Sondierung der Friedhofs-und Bestattungskultur (inkl. 10 Min. Diskussion)15.00 -15.30 UhrPausePanel 415.30 -16.00 UhrSophia Bröchtel (Göttingen)Vom guten Sterben -eine Begriffsanalyse (inkl. 10 Min. Diskussion)
16.00 -16.30 Uhr: Moritz Verdenhalven (Frankfurt am Main)
Wie umgehen mit Funden von menschlichen Präparaten in medizinischen Einrichtungen? Ein Leitfaden zum Umgang mit Human Remains in medizinischen Sammlungen (inkl. 10 Min. Diskussion)
16.30 -17.00 Uhr: Abschlussdiskussion
Anmeldung bis zum 27. Februar 2026: Arbeitsgemeinschaft Friedhof und Denkmal e.V., Zentralinstitut und Museum für Sepulkralkultur, Weinbergstraße 25 -27, 34117 Kassel, E-Mail: [email protected], Tel.: 0561 9189340 Teilnahmebeitrag: 50,-Euro / ermäßigt 25,-Euro (Studierende). Für den zweiten Tag kann für 30,-Euro pro Person Verpflegung (Mittagsimbiss, Kuchen, Obst, Getränke) gestellt werden. Ohne diese ist Selbstversorgung erforderlich. Zu den Rücktrittsbedingungen und weiteren Informationen siehe die Website https://www.sepulkralmuseum.de/forschung/forschung-zur-sepulkralkultur/…