Eine Tagung im Aby-Warburg-Haus in der Heilwigstr. 116 in 20249 Hamburg wird am 28. Februar und am 1. März 2025 von PD Dr. Thorsten Benkel (Universität Passau, Lehrstuhl für Soziologie) und Prof. Dr. Norbert Fischer (Universität Hamburg, Institut für Empirische Kulturwissenschaft) geleitet.
In diesem Jahr findet die transmortale XiV in Zusammenarbeit mit der Professur für Kinder- und Jugendliteratur an der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft Universität in Bielefeld und der Professur für Kinder- und Jugendliteratur und ihre Didaktik am Institut für deutsche Sprache und Literatur II der Universität zu Köln statt.
Am 20. Juni dieses Jahres wurde das neue Kolumbarium "Die Eiche" in Lübeck eröffnet, das hier schon vor zwei Jahren vorgestellt wurde (Ausgabe Nr. 158, III, 2022 - September 2022). Die Initiatoren Peggy Morenz und Michael Angern feierten die Eröffnung mit Freunden und Partnern.
Der Umgang mit dem Tod erscheint im kulturellen oder religiösen Kontext als ein wandelbares gesellschaftliches Konstrukt und veränderte sich im Laufe der letzten Jahrtausende, Jahrhunderte und Jahrzehnte ebenfalls in seiner Darstellung und (Er-)Forschung. Gerade durch die fortschreitende Digitalisierung, neue Forschungsmethoden und neue handwerkliche Techniken, ist das Themenfeld der Sepulkralkultur ein sich ständig wandelnder Forschungsbereich.
Die Konferenz-Videos der Fachtagung "Vom Grab zum Grün. Zur Transformation historischer Friedhöfe" am 1./2. Februar 2024 in Berlin sind auf YouTube in einer Playlist verfügbar.
Transformationen, sie geben Auskunft über Mechanismen der Erzeugung und Einhegung von Ungleichheiten und legen nahe, dass eine Korrespondenz zwischen der gesellschaftlichen und der subjektiven Ebene der Verarbeitung von Todesfällen existiert.
Während einer Mexiko-Reise um den "Día de los Muertes" gab es am 2.11.2014 die Gelegenheit zu einem Nachtspaziergang durch einen sehr belebten und gut beleuchteten Friedhof in der südwestlichen Stadt Oaxaca. Dabei rückte plötzlich die unerwartete Darstellung einer großen bunten Dengue-Mücke auf einer Art Grabanlage mit zwei Warnschildern ins Blickfeld
Während einer Mexiko-Reise um den "Día de los Muertes" gab es am 2.11.2014 die Gelegenheit zu einem Nachtspaziergang durch einen sehr belebten und gut beleuchteten Friedhof in der südwestlichen Stadt Oaxaca. Dabei rückte plötzlich die unerwartete Darstellung einer großen bunten Dengue-Mücke auf einer Art Grabanlage mit zwei Warnschildern ins Blickfeld.
Das ehemalige Totengräberhaus des evangelischen Friedhofs in Nürnberg-Wöhrd entstand im 17. Jahrhundert und wurde vor einiger Zeit als Baudenkmal aufwändig instandgesetzt. Seit dem letzten November ist dort eine Dauerausstellung zu sehen, in der am authentischen Ort, also in den früheren Wohnräumen des jeweiligen Totengräbers, die Geschichte von des Ortes mit Schwerpunkt auf dem Friedhof vorgestellt wird.
Am 4. November 2023 fand im Stadtarchiv Stuttgart der 18. Tag der Stadtgeschichte statt, der sich dem Thema "Der letzte Ort - Beiträge zur Bestattungskultur in Stuttgart" widmete. Veranstalter war die Arbeitsgemeinschaft Stadtgeschichte Stuttgart e. V. (AgS) in Zusammenarbeit mit dem Stadtarchiv Stuttgart und dem StadtPalais - Museum für Stuttgart.
Die jüdischen Friedhöfe sind unverzichtbarer Bestandteil der deutschen Friedhofskultur - und das schon seit über 1000 Jahren. Bester Beleg dafür ist, dass gleich drei jüdische Friedhöfe zum deutschen UNESCO-Welterbe zählen. Darauf macht das Kuratorium Immaterielles Erbe Friedhofskultur anlässlich des Gedenktages am 9. November 2023 an die Reichspogromnacht vor 85 Jahren aufmerksam.