Nach der lebhaften Resonanz auf das letzte Heft "Kind und Tod" hat die Redaktion das Erscheinen der 75. Ausgabe zum Anlass genommen, statt der üblichen Beiträge einmal Kinder im Original-Ton zu Wort kommen zu lassen.
Es war Zufall, dass der Förderkreis im Juni 1994 in der nahegelegenen Schule Ballerstaedtweg eine schulinterne Ausstellung über Schülerarbeiten einer Projektwoche entdeckte, die sich u.a. mit dem Thema Friedhof befasste.
In der Ausgabe unserer Zeitschrift Nr. 74 hatten wir einen Überblick über Kindergrabstätten auf dem Ohlsdorfer Friedhof gegeben, die den Tod von Kindern und jungen Menschen belegen.
Den bislang geltenden gesetzlichen Bestimmungen zufolge beginnt die Würde des menschlichen Wesens erst mit einem Geburtsgewicht von mindestens 500 Gramm. Erst dann haben die Angehörigen eines nicht lebend geborenen Kindes das Recht, es beisetzen zu lassen.
Der 1998 gegründete Förderverein Eliasfriedhof Dresden e.V., dessen Zweck die Erhaltung und Pflege des Eliasfriedhof als Kulturgut ist, hat eine 30seitige Broschüre über den mehr als 300 Jahre alten Begräbnisplatz vorgelegt.
Vom 29. Juni bis 1. Juli 2001 fand in der Bildungs- und Tagungsstätte Schwaben Akademie Kloster Irsee (bei Kaufbeuren/Ostallgäu) eine Tagung zum Thema "Unentbehrlich und verrufen? - Berufsgruppen in der Totenfürsorge" statt.
Während in Frankreich ein Kulturminister darüber wacht, dass die französische Sprache weitgehend freigehalten wird von unerwünschten Anglizismen, scheint es in Deutschland noch kein wirksames Mittel gegen die weitere Verhunzung der deutschen Sprache zu geben, obwohl laut Emnid-Untersuchung die Mehrheit der Deutschen das Empfinden hat, dass die Durchsetzung mit englisch-amerikanischen Ausdrücken unsere Sprache unattraktiv macht und ein Gesetz zum Schutz der deutschen Sprache wünschenswert wäre.
Zu dem Beitrag von Helmut Schoenfeld "Garten der Frauen, feierlich eingeweiht" in unserer Ausgabe Nr. 74 veröffentlicht die Redaktion folgenden Leserinnenbrief des "Vereins Garten der Frauen":