Ausgehend von gemeinsamen Exkursionen und neuen Impulsen richtet sich der Fokus dieser Ausgabe auf die vielfältige Friedhofskultur in den Vier- und Marschlanden sowie ihre historische Bedeutung.
Der Friedhof Kirchdorf-Amtshof wurde 1865 angelegt. Er ist der zweitälteste Friedhof Wilhelmsburgs und gehört seit dem 1. Januar 2025, zusammen mit dem Friedhof Finkenriek und den Finkenwerder Friedhöfen (Alt und Neu), zu den Neuzugängen der 'Hamburger Friedhöfe -Anstalt öffentlichen Rechts'.
Was hat ein Friedhof im Hamburger Hafen zu suchen? So manch einer wird sich diese Frage stellen und dann vielleicht an gestrandete Seeleute denken, die hier ihre letzte Ruhestätte gefunden haben -aber weit gefehlt. Im Hamburger Süderelbe-Raum zwischen Hafenbahn und Containerterminal mit seinen großen Logistikhallen befindet sich in einer Senke der Altenwerder Friedhof.
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Der Friedhof der Gemeinde St.Severini in KIirchwerder verbindet auf besondere Weise Geschichte und Gegenwart - von mittelalterlichen Ursprüngen bis hin zu modernen Bestattungsformen.
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Die besonderen Bauerngrabsteine in Kirchwerder erzählen spannend von der Geschichte, dem Wohlstand und den Lebensbedingungen der Menschen in den Vier- und Marschlanden.
Am 6. und 7. März 2026 findet im Museum für Sepulkralkultur in Kassel zum fünfzehnten Mal die transmortalestatt; eine Tagung, in der junge Wissenschaftler*innen in der Abschlussphase einer Qualifikationsschrift, Postdocs und andere interessierte Forschende zusammenkommen, um über den Tellerrand der eigenen wissenschaftlichen Arbeit zu blicken und sich zu vernetzen.
Ida Matton Grabmalskulptur
In der Kunst und Kultur lässt sich um 1900 eine motivische Vorliebe für die schwache, kränkelnde oder gar tote schöne junge Frau feststellen. Gleichzeitig begegnet uns auf den europäischen Friedhöfen der symbolisch aufgeladene weibliche Körper als beliebte Grabplastik. Diese (fast) lebensgroßen Frauenfiguren zeugen von den unterschiedlichen Weiblichkeitsidealen der Zeit der Jahrhundertwende. In Schweden finden sich ästhetisierte Darstellungen von Weiblichkeit insbesondere auch im Werk von Bildhauerinnen. So auch bei der aus einer schwedischen Fabrikantenfamilie stammenden Bildhauerin Ida Matton (1863–1940).
Die beiden Autoren stellen auf anschauliche Weise die Entwicklung der Feuerbestattung dar, dabei liegt der Schwerpunkt auf den letzten Jahrzehnten. Im ersten Kapitel werden Anfänge und Geschichte der Feuerbestattung dargestellt. Das zweite Kapitel ist angelegt als "fotografischer Streifzug" und dokumentiert die Entwicklung der Krematoriumsarchitektur.
Zwischen den Welten von Hadley Vlahos
In der Einleitung beschreibt die Autorin Hadley Vlahos zunächst die Gründe für ihre Entscheidung als Hospizkrankenschwester zu arbeiten. Die zwölf Portraits zeigen die letzten Lebenswochen bzw. -tage von Patienten und Patientinnen unterschiedlichen Alters. Es sind Angehörige der Oberschicht bis hin zu einem Wohnungslosen. Die Gefühle und Gedanken der Betroffenen in ihrer Welt zwischen Leben und Tod sind ebenso nahegehend und mitfühlend geschildert wie die Reaktion der Angehörigen.
Leben und Sterben von Alena Buyx
Dieses Buch ist, wie die Autorin angibt, kein Lehrbuch. Buyx nimmt die Leserinnen und Leser mit in den Klinikalltag - bis an die Betten der Intensivstation -und konfrontiert sie dort mit den ethischen Abwägungen, Diskussionen und Entscheidungsprozessen der Behandlungsteams.