Am Freitag, dem 30. August 2013, 70 Jahre nach der "Operation Gomorrha", der größten Katastrophe, die Hamburg je erlebt hat, wurden auf der Sammelgrabstätte der Bombenopfer auf dem Ohlsdorfer Friedhof vier neue Stelen mit Informationstafeln feierlich enthüllt und der Öffentlichkeit übergeben. Sie stehen am West-, Nord- und Ost-Eingang sowie unmittelbar vor dem Mahnmal im Zentrum der Anlage mit der von dem Bildhauer Gerhard Marcks entworfenen Figurengruppe.
Prof. Dr. Wolfram Weiße, Direktor der Akademie der Weltreligionen an der Universität Hamburg, eröffnete am 14. April 2013 das Garten-Projekt Diesseits-Jenseits, Gedenkkulturen der Weltreligionen auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg. Etwa 100 Interessierte hatten sich dazu am Bestattungsforum eingefunden.
Das Erscheinen des neuen Buches über den Ohlsdorfer Friedhof hat sich verzögert. Die offizielle Vorstellung dieser Neuerscheinung wird laut Angaben des Verlages Edition Temmen Bremen abweichend von dem in der vorigen Ausgabe unserer Zeitschrift genannten Termin nunmehr am 24. November 2006 erfolgen.
In einer Feierstunde wurde das Grabmal des erfolgreichen und kunstsinnigen jüdischen Großkaufmanns Siegfried Wedells (1848 – 1919) am "Tag des Friedhofs" 2006 nach monatelanger Restaurierung der Stadt Hamburg zurückgegeben.
Bei der baulichen Erweiterung des Congress Center Hamburg (CCH) am Dammtor kamen im Sommer 2005 in größerer Tiefe überraschend viele Gebeine ans Tageslicht.
Ein weiteres Werk über den Friedhof Ohlsdorf ist in Vorbereitung. Der über die Grenzen von Bremen hinaus auch für Hamburg-Bücher bekannte Verlag "Edition Temmen" ist an vier bekannte Ohlsdorf-Kenner herangetreten und hat angeboten, ihr Wissen um den größten Parkfriedhof der Welt in einem Lexikon zusammengefasst zu veröffentlichen.
Das fuhr in die Glieder: Der Spaziergänger auf dem Ohlsdorfer Friedhof streift die mit zwei eindrucksvollen Monumenten ausgestattete Grabstelle (Z 8, 338-341) des in Hamburg 1815 geborenen und 1891 dortselbst gestorbenen Anton Rée und seiner Angehörigen – versehen mit dem Steckschild, die Ruhefrist laufe Ende 2004 aus, Angehörige mögen sich bitte melden.
so war der Arbeitstitel der Ausstellung, die drei Monate lang im Museum des Friedhofs Ohlsdorf unter dem Namen "Rosen, die nicht vergehen" bis in den Herbst 2000 hinein zu sehen war mit der Absicht, den Friedhof einmal anders vorzustellen: