OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Tod und Natur

Tod und Natur

Titelseite Nr. 135

Die Verbindung von Tod und Natur reicht in der Friedhofs- und Bestattungsgeschichte über mehr als 200 Jahre zurück. Bedeutende Persönlichkeiten der Geistesgeschichte, wie Rousseau, Klopstock und Fürst Pückler, ließen sich in naturnaher Umgebung bestatten. Im 19. Jahrhundert wurden Friedhöfe im Stil des englischen Landschaftsparks angelegt.

Dezember 2016 - Titelthema: "
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Naturfriedhöfe und der Trend zur "natürlichen" Bestattung

Naturfriedhöfe (engl. "green burials" oder "natural burials") kamen erstmals in England in den 1990er Jahren auf und sind seitdem ständig mehr geworden.

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Zur Flussbestattung in der Donau: Das Beispiel Krems in Niederösterreich

Donau

Die Donau ist mit über 2800 Kilometern der zweitlängste Fluss Europas. Sie verbindet zehn Länder und kulturell ganz unterschiedliche Regionen. Im Einzugsgebiet der Donau leben rund 83 Millionen Menschen. Menschen, die an der Donau oder mit der Donau leben, fühlen sich ihr meist sehr verbunden, von ihr angezogen. Für viele ist sie Sehnsuchtsort.

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Bergbestattung auf der Bischlinghöhe

Steinkreuz

Die Bergbestattung ist in Österreich nur in Werfenweng in Salzburg möglich. Auf 1.832 m Seehöhe bietet die Firma Naturbestattung GmbH mit Firmensitz in der Nähe von Wien Naturbestattungen an, darunter seit 2011 auch die Bergbestattung auf einer Almwiese.

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Erhaltung und Pflege der Grabanlage Cohen und der Skulptur "Das Schicksal"auf dem Ohlsdorfer Friedhof: Überblick über die aktuelle Konservierung und Restaurierung

Cohen

Die Familiengrabstätte Cohen (nahe Cordesallee, O12/P12) ist reich mit Werken aus massivem Naturstein gestaltet: Ein Obelisk, eine überlebensgroße Figurengruppe und ein Knabe, geschaffen von Fritz Behn und Hugo Lederer zwischen 1901 und 1904 aus weißem Marmor von hoher Qualität, erkennbar an den großen Formaten der einzelnen Werksteine und den kaum vorhandenen Farbnuancen und Einlagerungen.

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50 Jahre Friedhof Öjendorf: Rückblick zur Feier am 18.9.2016

Buddh. Feier

Beim fünfzigsten Jubiläumsfest war das Wetter herrlich; so fanden die Begrüßungen durch den neuen Geschäftsführer Hamburger Friedhöfe –AöR– Carsten Helberg und den Staatsrat Michael Pollmann (Behörde für Umwelt und Energie) spontan draußen vor den Feierhallen statt. Letzterer betonte in seiner Rede die besondere Stellung von Öjendorf als offener Friedhof für viele Religionen. Das Programm wurde entsprechend im Zeichen dieser überkonfessionellen Tradition gestaltet.

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Abschiedsgottesdienst für Annemarie Dose

Freitag, 15. Mai 2016. Rockenhofkirche Hamburg-Volksdorf. Volle Kirche, darunter sehr viele Helfer der Hamburger Tafel in ihren roten Westen, ein schöner Kontrast zur kühlen Kirche.

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Trauerkultur in Genua – Reiseeindrücke

Sarkophag

Genua, das als alte Seefahrerrepublik im Mittelalter Weltpolitik betrieb und heute der größte Handels- und Passagierhafen Italiens ist, ist eine großartige Entdeckung. Hier wuchs Christoph Kolumbus auf, hier wurden Genuesen im 16. Jh. Bankiers der spanischen Majestäten – und somit der Eroberung und Ausbeutung Amerikas.

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Der letzte Garten – historische Grabanlage auf Malta

Eingang

Versteckt liegt der Msida Bastion Garden of Rest vor den Toren der maltesischen Hauptstadt Valletta. Er ist der letzte von ehemals vier Friedhöfen dort, der noch erhalten ist, und befindet sich auf der St. Philips Bastion mit wunderschönem Blick auf den weitgezogenen Marsamxett Hafen.

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Exhumierungen und Identifizierungen von Soldaten aus dem Zweiten Weltkrieg

Exhumierung

Exhumierungen regelrechter Bestattungen auf rezenten Friedhöfen scheinen zunächst keine besondere Herausforderung darzustellen, da als gesichert gilt, welche Person in dem entsprechenden Grab bestattet ist. Allerdings zeigte sich, dass Mehrfachbelegungen auf eng begrenztem Raum (z.B. Familiengräber) eine Zuordnung der Knochen einzelner Bestattungen erschweren kann. Insbesondere für eine nachfolgende DNA-Analyse ist eine sorgfältige Freilegung der Skelettelemente zwingend erforderlich

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