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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Heinen, Elke

Verbundene Artikel:


15 Jahre "Garten der Kinder" auf dem Friedhof Schleswig-Friedrichsberg

Blick in den "Garten der Kinder"

Im September 2005 wurde der "Garten der Kinder" in Schleswig auf dem Friedrichsberger Friedhof eingeweiht. Das gemeinsame Interesse, für verstorbene Babys aus der Zeit der Schwangerschaft oder kurz nach der Geburt einen freundlichen Ort zu finden, führte zum gemeinsamen Projekt verschiedener Träger.

15 Jahre Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister e.V. in Schleswig-Holstein – Eine Jubiläumsveranstaltung

Erinnerungsschätze. Foto: VEID Schleswig-Holstein

Die ersten Gruppen für Verwaiste Eltern im nördlichsten Bundesland entstanden 1991 in Schleswig. Im Jahr 2004 gründeten Eltern, die in der schwersten Zeit ihres Lebens hier Begleitung erlebt haben, einen Verein. Inzwischen trägt der Verein den Namen "Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister Schleswig-Holstein". Das 15jährige Bestehen feierten Eltern, TrauerbegleiterInnen und FreundInnen im festlichen Rahmen des St. Johannis-Klosters zu Schleswig.

Der "Garten der Kinder" und der "Mini-Sarg". Ein Projektbericht aus Schleswig-Holstein

In Schleswig – ganz im Norden der Bundesrepublik – gibt es für Eltern, die um ein verstorbenes Kind trauern, schon seit 1991 angeleitete Trauergruppen des evangelischen Kirchenkreises. Im Frühjahr 2004 haben Eltern, die solche Gruppen besucht haben, einen Verein gegründet, in dem sie ihre Erfahrungen und die neue Energie in Unterstützung für andere Betroffene fließen lassen wollen.

In dieser Arbeit gibt es immer wieder Situationen und Anfragen, auf die sich die Aktiven unerwartet einstellen müssen und manchmal entwickeln sich aus diesen Herausforderungen neue Ideen.

10 Jahre "Verwaiste Eltern und trauernde Geschwister Schleswig-Holstein e.V."

Seit 1991 hat es in der Stadt Schleswig Gruppen für Eltern gegeben, die um ein verstorbenes Kind trauern. Die erste Gruppe mit Eltern von ganz kleinen Kindern entstand im Rahmen der Evangelischen Familien-Bildungsstätte. Eltern, die dort zur Geburtsvorbereitung kamen und Eltern, die mit ihren Kleinen die Krabbelgruppen besucht haben, wurden durch den Tod ihres Kindes aus ihren Gruppen herausgelöst.