Heute vollendest Du Dein achtzigstes Lebensjahr! Ich darf Dir im Namen unseres Förderkreises den Geburtstagsbrief schreiben, was ich mit großes Freude und echter Zuwendung zu Dir herzlich gerne tue. Was wünscht ein 81-Jähriger einem 80-Jährigen? Ich denke, vor allem die innere Zufriedenheit, eine Harmonie zwischen Körper und Geist und die Möglichkeit – und auch das Können zur Gestaltung der eigenen Lebensführung.
Zum 7. Oktober 2012 bat mich Frau Joachim von der Johannes-Brahms-Gesellschaft Hamburg um eine Sonderführung zu den sog. "Brahmsgräbern" auf unserem Ohlsdorfer Friedhof. Dies kam nicht von ungefähr, da ich mich zusammen mit Ingrid Zinnow (†) von der Brahmsgesellschaft, jahrelang um die Lage der Gräber von Hamburgern gekümmert hatte, die mit dem Genie Johannes Brahms in unserer Heimatstadt Hamburg zusammenwirkten und ihm bei seiner Reife zum Weltkomponisten zur Seite standen.
Der Alte Friedhof Schwerin und der Ohlsdorfer Friedhof Hamburg haben viel Gemeinsames. Beide Friedhöfe entwickelten sich nicht aus historischen Vorgängern, sondern wurden neu gegründet (Schwerin 1863, Hamburg 1877).
Abweichend von dem Programm unserer früheren Exkursionen mit ausschließlich sepulkralen Themen besuchten wir diesmal Landstriche, die entweder glazial geformt wurden, oder Gebiete, die durch die beiden deutsch-dänischen Kriege 1848/1850 und 1864 in Mitleidenschaft gezogen wurden.
Zum ersten Male war es an dem strahlenden Spätsommer-Sonntag, 9. 9. 2007, im Rahmen des "Tages des offenen Denkmals" möglich, fünf jeweils zeittypische Kapellen von insgesamt dreizehn öffentlich zu zeigen, wobei die Feierhalle B mit einbezogen war.
Am 16. September 2007 war wieder ein strahlender Spätsommertag, selten in diesem Regenjahr. Der "Tag des Friedhofs" beginnt mit einem guten Gottesdienst auf dem Althamburgischen Gedächtnisfriedhof.