Ende Oktober 2014 fanden sich aus ganz Süddeutschland über einhundertsechzig Entscheidungsträger und Friedhofsverwalter zum Fachkongress im Kultur- und Kongress Zentrum von Bad Windsheim ein.
Beim flüchtigen Lesen dieses Titels könnte der Leser an den Werbeslogan eines Geldinstitutes denken. Doch weit gefehlt, die folgende Unterzeile rückt die Absicht gleich zurecht: "Erhalten Sie die Orte der Ruhe und der Begegnung. Spendenaktion für Friedhofsbänke".
Innerhalb des historischen Friedhofs Georgen-Parochial I in Berlin Prenzlauerberg – Nähe Alexanderplatz – ist eine besondere Fläche ausgewiesen und neu gestaltet worden, die als Gemeinschaftsanlage etwa 80 Grabplätze sowohl für Urnen wie für Erdbestattungen enthält.
In Schleswig – ganz im Norden der Bundesrepublik – gibt es für Eltern, die um ein verstorbenes Kind trauern, schon seit 1991 angeleitete Trauergruppen des evangelischen Kirchenkreises. Im Frühjahr 2004 haben Eltern, die solche Gruppen besucht haben, einen Verein gegründet, in dem sie ihre Erfahrungen und die neue Energie in Unterstützung für andere Betroffene fließen lassen wollen.
In dieser Arbeit gibt es immer wieder Situationen und Anfragen, auf die sich die Aktiven unerwartet einstellen müssen und manchmal entwickeln sich aus diesen Herausforderungen neue Ideen.
Hrsg.: Verein für Friedhofskultur in Halle und dem Umland e.V. und Kathleen Hirschnitz. Halle (Saale) 2014 (Hasenverlag), 128 Seiten, zahlreiche, teils farbige Abbildungen, Friedhofsplan
Traditionsgemäß veröffentlicht der Vorstand des Förderkreises seinen Rechenschaftsbericht in Kurzform bereits in der ersten Jahresausgabe dieser Zeitschrift. Offiziell und ausführlich vorgestellt wird er auf der Jahresmitgliederversammlung am 15. März 2015.
Der Verein kann in Zahlen zusammengefasst zurückblicken auf: