Die fast 500 m lange Sichtachse, von der Mittelallee nach Süden bis hin zum Heckengartenmuseum, ist auf dem Friedhof Ohlsdorf mit seinen angrenzenden Bereichen ein Kernstück und gestalterischer Höhepunkt der Planungen von Otto Linne.
Günther Kell, Förderkreismitglied seit 20 Jahren und nunmehr im Ruhestand, hat sich für eine ehrenamtliche und ungewöhnliche Mitarbeit im Verein angeboten.
"Nicht weit von den Schienensträngen der Stadtbahn, in der nordwestlichsten Ecke des Friedhofs, dort, wo die Talstraße sich in einen kleinen, schmalen Pfad verliert, gibt es ein Fleckchen Erde, das in seiner Schönheit und Unberührtheit jeden Besucher besonders fesselt."
Auch in diesem Jahr konnte der Förderkreis seinen Beitrag zum Gelingen dieses Tages in Hamburg leisten. Zum Thema "Verborgenes Hamburg – Untergrund und Bauforschung" bot der Verein etliche Sonderführungen über den Ohlsdorfer Friedhof an.
Die Stadt Cuxhaven liegt an der breiten, kaum übersehbaren Elbmündung in die Nordsee, direkt am Fahrwasser der Schiffe, deren Ziele in der Nordsee und der weiten Welt zu finden sind.
Die kriegerischen Auseinandersetzungen des Deutsch-Dänischen Krieges von 1864 fanden im Wesentlichen zu Lande und im heutigen Grenzgebiet der nun befreundeten Staaten statt.
"Orte der Einkehr und des Gebets – Historische Sakralbauten" ist das diesjährige Thema des bundesweit zu begehenden Tags des offenen Denkmal 2007. Auf Nachfrage des Denkmalschutzamtes Hamburg, ob der Förderkreis Ohlsdorfer Friedhof e.V. dazu auch einen Beitrag leisten könne, fiel die Antwort nicht schwer: Denn die Kapellen des Friedhofs sind solche Orte, und der Förderkreis hat sie daher zum Thema dieser Ausgabe gemacht.
Obwohl auf dem Ohlsdorfer Friedhof als überkonfessioneller Begräbnisstätte nicht nach dem Bekenntnis gefragt wird, wurden die Abschiedsräume von Anfang an Kapellen genannt – eine Bezeichnung, die an sich für einen kleinen sakralen Raum für christliche Feiern gebraucht wird.
Bereits in der letzten Ausgabe dieser Zeitschrift wurde ausführlich über den Verlauf und das Ergebnis des Wettbewerbs zur Erlangung eines realisierbaren Entwurfs eines Linne-Denkmals auf dem Ohlsdorfer Friedhof berichtet und auch schon angedeutet, dass die Gesamtfinanzierung gesichert sei.