Die Elbe ist die Lebensader der Freien und Hansestadt Hamburg. Auf ihr und im Hafen finden Handel und Verkehr statt, wurden Schiffe gebaut und repariert. Dort aber, wo viele Menschen leben und arbeiten, bleiben Unglücksfälle und sogar Katastrophen nicht aus. Ihnen ist diese Ausgabe unserer Zeitschrift gewidmet.
Vergessen, weil die Zeit verstrich, vergessen, weil der Ort des Geschehens überbaut wurde oder vergessen, weil keiner mehr sich erinnern kann, obwohl einst ein "ehrendes Andenken" gelobt wurde.
Der Raddampfer "Primus" fuhr um 1900 auf der Elbe als Ausflugsdampfer. Er war schon 1839 in Dienst gestellt worden und für insgesamt 172 Passagiere zugelassen. Für den 21. Juli 1902 hatte ihn die Liedertafel "Treue von 1887 zu Eilbeck" für ihren Sommerausflug nach Cranz gebucht.
Bathurst, bis 1973 der Name für die Hauptstadt Gambias Banjul in Westafrika, war 1938 Ziel eines 40sitzigen Passagierflugzeuges der Lufthansa vom Typ Junkers Ju 90 D-AJVJ, getauft auf den Namen PREUSSEN.
Bevor das Zeitalter der Luftfahrt mit Flugzeugen, also Fluggerät schwerer als Luft, begann, fand Luftfahrt mit Fluggeräten statt, die leichter als Luft sein mussten, um fliegen zu können, nämlich mit Heißluftballons (ab 1709) und später mit Luftschiffen (ab 1852).
Der Lehrstuhl für Ur- und Frühgeschichte der Humboldt-Universität zu Berlin lud vom 28. bis 30. November zur interdisziplinären Fachtagung "Glaube – Aberglaube – Tod. Vom Umgang mit dem Tod von der Frühgeschichte bis zur Neuzeit" ein.
In der Ausgabe Nr. 104 dieser Zeitschrift ist auf das Vorhandensein museal aufgestellter Grabsteine auch im Internationalen Maritimen Museum in Hamburg hingewiesen worden.
"TrauerArbeit – Beobachtungen auf dem Friedhof" ist der Titel einer Ausstellung mit Bildern der Fotografin Regine Christiansen, die in der Zeit vom 7. Juni bis 26. Juli 2009 im Museum Friedhof Ohlsdorf gezeigt wird. Die Ausstellungseröffnung ist am Sonntag, dem 7. Juni 2009, um 11.00 Uhr.