Ende 2022 ist die 25-jährige Ruhezeit auf der ersten Grabstätte des Vereins MEMENTO abgelaufen. Damit endete auch der Patenschaftsvertrag über das dort erhaltene historische Grabmal, das unter Denkmalschutz steht.
Der brasilianische Fußballspieler Pelé gilt nicht nur in seinem Land als Idol. Sein Tod im Alter von 82 Jahren am 29. Dezember 2022 hat weltweite Trauer ausgelöst. Am 3. Januar dieses Jahres wurde er in seiner Heimatstadt, der brasilianischen Hafenstadt Santos, auf dem - für deutsche Verhältnisse ungewöhnlichen - vertikalen Friedhof "Memorial Necropole Ecumenica" beigesetzt.
In der letzten Ausgabe dieser Zeitschrift haben wir schon auf den Alten Niendorfer Friedhof und die Aktion hingewiesen, in der QR-Codes an historisch interessanten Grabmalen angebracht worden sind. Manfred Meyer kennt sich wie kaum jemand anderes über den Alten Niendorfer Friedhof aus, und bietet mit seinen Beiträgen über den Alten Niendorfer Friedhof und seine Grüfte wertvolle Informationen.
Von dem "Nieuwen Oosterbegraafplaats", also dem "Neuen Ostfriedhof" in Amsterdam ist in den letzten Jahren immer wieder berichtet worden, weil dort neue Wege in der Friedhofskultur beschritten worden sind. Der Begräbnisplatz wurde am 1. Mai 1894 eröffnet. Erst 1860 war in Amsterdam mit dem Westerbegraafplaats der erste große Begräbnisplatz außerhalb des ehemaligen Befestigungswalles angelegt worden.
Das Grabmal des wohlhabende Weingroßhändlers und Politikers Otto Wilhelm David Patow (1847 - 1932) bestand bis zum letzten großen Sturm aus einer halbrunden Säulenstellung, in dessen Mitte eine Stele mit dem Bildnis des Verstorbenen aufgerichtet war.
Am 24.5. nahmen acht Mitglieder und Freunde des Förderkreises an einer Besichtigung des neuen Kolumbariums DIE EICHE in Lübeck teil, die vom Eigentümer und Initiator Michael Angern geführt wurde. Schon vor zwei Jahren wurde in dieser Zeitschrift (Nr. 150/2020) über den Umbau des historischen Kornspeichers der Familie Mann an der Untertrave zu einem neuartigen Bestattungsort für Urnen berichtet.
Auf dem Ohlsdorfer Friedhof sind einige Künstler mit einer ganzen Reihe von Werken vertreten. Oft haben sie während ihrer Lebenszeit ein umfangreiches Oeuvre geschaffen. In dieser Zeitschrift setzen wir diese Thematik mit dem Berliner Bildhauer Heinrich Pohlmann fort, dessen Skulpturen auch als Galvanoplastiken in Umlauf waren.
Ungefähr 40 Besucherinnen und Besucher waren am 27.3.2022 in das Forum Ohlsdorf gekommen, um nach langer Pandemiepause endlich wieder einen vom Förderkreis organisierten Vortrag zu hören. Dr. Heike Trost, zuständig für Inventarisation, und Dr. Jens Beck, der Gartendenkmalpfleger im Denkmalschutzamt Hamburg, sprachen über ihre jeweilige Sicht auf den Ohlsdorfer Friedhof.
Schon seit dem Mittelalter gibt es in Hamburg Grabstätten, die von Gemeinschaften speziell für ihre Mitglieder erworben und unterhalten worden sind. Die älteste heute noch bestehende ist die Grabstätte der "Kasse von Achten" auf dem Ohlsdorfer Friedhof.