Bergmännische Sinnbilder, wie sie an vielen Begräbnisstellen auf dem Clausthaler Friedhof offensichtlich sind, veranschaulichen die Verbundenheit der Verstorbenen und der um sie trauernden Angehörigen mit dem Bergbau, aber auch mit der belebten (Ober-) Harzer Heimat in ihrem natürlichen Gefilde wie in ihrem kulturellen Gebilde, in überkommenem Wuchs und Blütentrieb.
Der Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg, der von Rita Bake ins Leben gerufen worden ist, ist weit über Hamburg hinaus bekannt. Der Sonderbereich in der Nähe des Wasserturms wird vom Verein Garten der Frauen e.V. getragen.
Die bei der Kasseler ARGE Friedhof und Denkmal wirkende Dipl.-Ingenieurin für Landschafts- und Freiraumplanung Dagmar Kuhle beschreibt und analysiert in ihrer nunmehr veröffentlichten Dissertationsschrift die Gestaltung landschaftlicher Gräberfelder auf ausgewählten Friedhöfen des frühen 21. Jahrhunderts.
Der Hamburger Literaturwissenschaftler und Fotograf Uwe Schreiber widmet sich seit vielen Jahren in seiner Tätigkeit dem Ohlsdorfer Friedhof. In zwei neuen Bänden präsentiert er eine weitere Auswahl seiner sehr persönlichen Perspektiven auf Grabfiguren.
Im folgenden Beitrag geht es um die diesjährige Mitgliederversammlung, bei der zunächst Herr Carsten Helberg, Geschäftsführer der Hamburger Friedhöfe –AöR-, ein Grußwort sprach und über die Entwicklung auf dem Ohlsdorf Friedhof berichtete.
Ob eine musikalische Lesung über den Widerstand in Klein-Borstel oder wer an einem Trauercafé oder an einer Ausstellung zum Thema Suizid interessiert ist, hat in den kommenden Wochen Gelegenheit dazu.