In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gingen in Altona – damals noch eine von Hamburg unabhängige und seit einigen Jahren preußische Stadt – die Kapazitäten des Friedhofs Norderreihe zu Ende, auf dem seit 1831 die Toten beerdigt worden waren. Neue Friedhofsflächen fand man in der damaligen Bahrenfelder Feldmark. 1868, also genau vor 150 Jahren, wurde dort der neue kirchliche Friedhof am Diebsteich eröffnet.
Nach gut einem Jahr der intensiven Planung und Vorbereitung der FUNUS Stiftung unter der Leitung von Frank Pasic und Juliane Uhl, sowie vieler weiterer Helfer, fand am 26. April 2018 das alljährliche Symposium zur Bestattungskultur statt. "Der tote Körper" war diesmal Thema und passend dazu bzw. zum Thema ausgesucht, traf sich die Fachwelt im historischen Hörsaal der Anatomie Halle (Saale).
An dieser Stelle werden einige Objekte aus Haaren vorgestellt, wobei der Fokus besonders auf Schmuckstücke gelegt werden soll, die entweder komplett aus Haaren gefertigt sind oder in denen Haar eingearbeitet ist. Explizit wird bei diesen Objekten auf die eindeutige Symbolik des Totengendenkens geachtet.
Dokumentation der Tagung am 16. und 17. Januar 2018 in Mittweida (Sachsen). Hrsg.: Bund Heimat und Umwelt in Deutschland (BHU). Redaktion: Inge Gotzmann, Bernd Kraft, Bonn 2018
Seit ca. 1000 Jahren wird in der Nähe von Obernkirchen, auf dem Plateau des Bückeberges, aus einem der ältesten aktiven Steinbrüche, qualitativ hochwertiger Sandstein gewonnen. Auf dem Ohlsdorfer Parkfriedhof sind viele historische und neue Grabdenkmäler aus diesem Material gefertigt.
Angefangen hat alles mit dem Buch von Helmut Schoenfeld "Bäume in Ohlsdorf". Wenn man der ausführlichen Beschreibung der Wege nachgeht, wird man doch manchmal unsicher. Und wer geht schon immer mit dem dicken Buch unterm Arm durch Ohlsdorf? Auch trifft man abseits der beschriebenen Wege auf interessante Bäume und möchte gern ihre Namen wissen.