Das Porträt-Grabmal ist ein Charakteristikum historischer Friedhöfe. Stelen mit Porträtreliefs, aufgesockelte Büsten und ähnliche Formen sind von allen städtischen Friedhöfen bekannte Beispiele.
Anm. der Redaktion: Die folgenden, leicht überarbeiteten Passagen entstammen einem Beitrag der Autorin, der unter dem Titel erschien: "Das figürliche Grabmal vom Barock bis zum Zweiten Weltkrieg", in: Grabkultur in Deutschland – Geschichte der Grabstätten, Berlin 2009, S. 67-93. Dort sind auch Literatur- und Quellennachweise verzeichnet.
Wer sich auf dem Ohlsdorfer Friedhof nach Portraits, verdeutscht Porträts, umschauen will, sollte etwas Muße mitbringen. Bildnisse und Medaillons, angebracht auf großen Findlingen, Stelen, mitunter auch auf sehr ansehnlichen Grabanlagen, wirken im Vergleich relativ bescheiden, können manchmal sehr klein sein.
Die Zahlen in Klammern am Anfang, wenn vorhanden, weisen auf die Nummerierung des Katalogs "Der Hamburger Hauptfriedhof Ohlsdorf", Band 2 hin. Es folgen Angaben über den Porträtierten, eventuelle Patenschaft, Grablage, Künstler, Entstehungsdatum, zuletzt eine kurze Beschreibung des Grabmals selbst. Der Stern* steht für nicht mehr vorhandene Porträts.
Der Alte Friedhof in der mecklenburgischen Landeshauptstadt zählt zu den ältesten Landschaftsfriedhöfen in Norddeutschland. Zahlreiche bekannte Persönlichkeiten haben in den vergangenen 150 Jahren dort ihre Ruhestätte gefunden.
Am 24. März 2010 wurde auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg der Grundstein für das "Hamburger Bestattungsforum" gelegt, dessen Eröffnung im nunmehr umzubauenden historischen Schumacher-Krematorium für 2011 geplant ist.
Mumien gelten als Inbegriff der altägyptischen Religion und als anschauliche Zeugen für den festen Glauben an das Weiterleben nach dem Tod. Dass Mumien auch fester Bestandteil der europäischen Kultur waren, ist allgemein kaum bekannt.