Ende Oktober 2014 fanden sich aus ganz Süddeutschland über einhundertsechzig Entscheidungsträger und Friedhofsverwalter zum Fachkongress im Kultur- und Kongress Zentrum von Bad Windsheim ein.
Es ist inzwischen zu einer Institution geworden und lockt Fachleute aus der gesamten Bestatterbranche an: Das alljährlich stattfindende Symposium der FUNUS Stiftung mit aktuellen Fragen zur Bestattungskultur. In diesem Jahr hat man den Termin bewusst nicht in den November gelegt, sondern den 15. Mai gewählt.
Hrsg.: Tade M. Spranger, Frank Pasic, Michael Kriebel. München 2014, 464 Seiten
Die Zahl der Feuerbestattungen steigt seit einigen Jahren. Inzwischen geht man von einem Anteil von über 50 Prozent aus. Eine zusammenfassende Gesamtübersicht zu dieser Materie fehlte bisher. Das "Handbuch des Feuerbestattungswesens" schließt diese Lücke.
Unter dem Titel "Wo brennt‘s – Aktuelle Fragen der Feuerbestattung" findet am 15. Mai 2014 von 9.30 bis 16.00 Uhr im Leipziger KUBUS des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ, Permoserstraße 15, 04318 Leipzig) ein Symposium statt.
Unter dem Titel "Palliative Geriatrie. Eine Vision auf dem Weg in die Wirklichkeit" findet am Freitag, 11. Oktober 2013, in Berlin in der Konrad-Adenauer-Stiftung eine Fachtagung zum Thema "Älter werden" statt. Wie schon beim Evangelischen Kirchentag in Hamburg, nehmen die Aspekte Sterben und Tod, Trauer und Erinnerung eine bedeutende Rolle auf dem Treffen ein. Immer mehr Menschen sind an einem bewussten, aufgeklärten Umgang mit dem Tod interessiert. Der Titel der entsprechenden Sektion auf der Berliner Fachtagung lautet "Bestattungskultur in der Palliativen Geriatrie".
Drei Stichworte bildeten den Tagungstitel, die ein breites Areal menschlicher Existenz umfassen. Landschaft bildet eine Folie, in der sich Formen des Gedächtnisses ebenso abbilden wie die Haltung angesichts des Todes. Die Kulturgeschichte des Todes ist in die Landschaft gleichsam eingeschrieben.
Am Sonnabend, 23. Februar 2013, findet die Tagung "Transmortale IV – Neue Forschungen zum Thema Tod" statt, gemeinsam veranstaltet von der Universität Hamburg (Institut für Volkskunde/Kulturanthropologie/Historisches Seminar) und dem Museum/Zentralinstitut für Sepulkralkultur.
Die Ausstellung "Tod und Meer" wird am Sonntag, 25. November 2012, 11.30 Uhr, im Flensburger Schifffahrtsmuseum eröffnet. Sie ist dann vom 25. November 2012 bis 27. Januar 2013 zu sehen. Die Ausstellung thematisiert an Hand einer Vielzahl von Bildern, Objekten und Dokumenten den Umgang mit Seestürmen, Schiffbrüchen und Strandungen sowie Trauer und Erinnerungskultur an den Küsten von Nord- und Ostsee.
Tagungsort und -datum: Schwabenakademie Irsee, Freitag bis Sonntag, 9. bis 11. November 2012. Tagungsleitung: Prof. Dr. Norbert Fischer, Universität Hamburg; Dr. Markwart Herzog, Schwabenakademie Irsee.