Der Garten der Frauen auf dem Ohlsdorfer Friedhof in Hamburg, der von Rita Bake ins Leben gerufen worden ist, ist weit über Hamburg hinaus bekannt. Der Sonderbereich in der Nähe des Wasserturms wird vom Verein Garten der Frauen e.V. getragen.
Tatsächlich hat es über ein Jahrzehnt gebraucht, bis jetzt eine Publikation vorliegt, die verschiedene Aspekte der über 100jährigen Geschichte der Weltkriegsgräber auf dem Ohlsdorfer Friedhof beleuchtet.
Dieses Jahr feiert die ASCE (Association of significant cemeteries in Europe) ihr zwanzigjähriges Bestehen. Anlässlich der "Week of Discovering European Cemeteries" (Europäische Woche der Friedhofsentdeckungen) hat sie nun ein neues E-Book mit dem Titel "Crossroads of diversity" (Kreuzwege der Vielfältigkeit) herausgegeben.
Dieses großformatige Buch ist für Freunde der Grabmalkultur ein echter Lese- und Schaugenuss. In Text und Bild werden über achtzig Grabplastiken vorgestellt, die auf verschiedenen Dresdener Friedhöfen stehen.
Eine umfangreiche und heterogene Sammlung unterschiedlicher Textgattungen - darunter Gedichte, Erzählungen, Essays und Sachtexte - und von Kunstwerken und Fotografien, die sich mit dem Themenspektrum um Sterben und Tod, Bestatten und Erinnern auseinandersetzen.
Dieses Buch behandelt mit ausführlichem und sehr schönem Bildmaterial das immer mal wieder kontrovers diskutierte Thema der sogenannten Camposanti anhand der drei gut erhaltenen mitteldeutschen Friedhofsanlagen in Halle a.d.S., Buttstädt und Eisleben.
Der letzte Band der Reihe "Hamburger Köpfe" widmet sich dem in Bremen geborenen Architekten Fritz Schumacher dazu. Seine Bauten findet man in der Hansestadt auf Schritt und Tritt; nicht zu vergessen, dass er auch für den Ohlsdorfer Friedhof mit dem Krematorium und der Kapelle 13 prägende Bauwerke geschaffen hat.