OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Spenden lohn(en)t sich

 - Februar 2012
Ausgabe: 
Nr. 116, I, 2012

Erstellt man den Rechenschaftsbericht oder den Kassenbericht unseres Förderkreises, so ist man zufrieden, wenn er in sich schlüssig ist.

Schaut man dabei aber mehr als nur ein Jahr zurück, so können Überraschungen zutage kommen, von denen es sich lohnt zu berichten, in diesem Fall von der Verwendung der uns zugedachten Spenden. Gemeint sind allgemeine Spenden, die in kleinen Größenordnungen von Hand gesammelt wurden oder zweckgebundene, von großzügigen Sponsoren überwiesen, aber auch Zuwendungen, bereitgestellt von Stiftungen, der Bußgeldstelle oder der Kulturbehörde.

In der Antwort auf Fragen nach unserer gemeinnützigen Arbeit mit Hilfe von Spenden heißt es immer wieder: insbesondere für die Restaurierung von Grabdenkmalen. Aber wie groß ist denn der Umfang dieser Leistung? Das Ergebnis einer Rückschau dazu bis in die Anfangsjahre unseres Wirkens ergibt die stolze Summe von fast 164.000 Euro in 20 Jahren. Das sind im Durchschnitt mehr als 8.000 Euro je Jahr. Lässt man die "mageren" DM-Jahre der Anfangszeit unberücksichtigt, so ergeben die empfangenen und wohl angelegten Spenden immerhin eine Summe von etwa 128.000 Euro in zehn Jahren, also 12.800 Euro im jährlichen Durchschnitt. Verfälscht wird dieser zwar von den 36.000 Euro für das Linne-Denkmal. Aber dennoch bleibt das Ergebnis beachtenswert. Und wir möchten, dass es so weiter geht. Unsere geplanten Projekte machen uns Mut. Summa summarum: Die und das Spenden lohnen sich.

Heft-Rubrik: 

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