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OHLSDORF - Zeitschrift für Trauerkultur

Linne-Denkmal: Über die Realisierung des Wettbewerbsergebnisses

Bei Redaktionsschluss ist festzustellen, dass es erfreulicher Weise mit der Realisierung unseres Vorhabens weitergehen wird.

Ein namhafter Sponsor hat nämlich eine beträchtliche Summe zur Umsetzung des Entwurfs bereitgestellt und eine Stiftung wird für begleitende gartendenkmalpflegerische Maßnahmen der Wiederherstellung der Nord-Süd-Achse zwischen Mittelallee und dem sog. T-Teich die Finanzierung übernehmen. Weitere verbindliche Zusagen für kleinere Spenden und ein Beitrag des Förderkreises Ohlsdorfer Friedhof e.V. sichern das Finanzierungspaket "Linne-Denkmal" ab. Wer sich schon jetzt von der Wirkung gartendenkmalpflegerischer Begleitmaßnahmen beeindrucken lassen möchte, der schaue sich vor Ort die auf die Grabstätte von Linne zulaufende Ost-West-Achse an, die von der Friedhofsverwaltung nach historischem Vorbild bereits wiederhergestellt worden ist. Auch diese Leistung ist als Spende zu würdigen und verdient große Anerkennung.

Mit der Wiederherstellung bzw. Hervorhebung aller Sichtachsen im Bereich von Grabmal und Denkmal wird das Kernstück Linnescher Gartengestaltung auf dem Ohlsdorfer Friedhof bis auf wenige Details wieder als Gartenkunst präsent und für den Besucher nachvollziehbar. Näheres über diesen Kurzbericht hinaus wird in der nächsten Ausgabe unserer Zeitschrift zu erfahren sein. Hervorzuheben wäre noch, dass der Förderkreis inzwischen Kontakt zu einem Großneffen von Otto Linne aus Berlin und zu einer Urenkelin von ihm aus Hamburg hat.

Auflistung alle Artikel aus dem Themenheft Otto Linne der Reformer (Mai 2007).
Erkunden Sie auch die Inhalte der bisherigen Themenhefte (1999-2020).